Willy Wuff hat sich als blinder Passagier auf den Weg nach München gemacht. Im Zug lernt er die kleine Natalie kennen und freundet sich mit ihr an. Nicht zuletzt, weil Natalie ihr Roastbeef-Sandwich nicht mag und an den hungrigen Willy verfüttert. Natalies Mutter Carolin hat kein Verständnis für den Entschluß ihrer Tochter, sich in Zukunft vegetarisch zu ernähren. Mit gutem Grund: Natalies Vater Heribert Brunner besitzt eine große Fleischfabrik. Am Bahnhof lernt Willy Wuff den Rest der Familie persönlich kennen: Heribert und Lord, einen Rassehund, dessen Stammbaum mindestens hundert Jahre zurückreicht. Als sechsfacher Champion bei internationalen Ausstellungen hat Lord kein sonderliches Interesse, mit einer Promenadenmischung wie Willy Wuff zu plaudern. 'Dann eben nicht', denkt sich dieser und macht sich auf, die Weißwurst-Metropole auf eigene Pfote zu erkunden. Selbst als Willy die Schlagzeile 'Hundefänger terrorisieren die Stadt' liest, kann ihn das in seinem Optimismus nicht bremsen. Dafür merkt er bald, daß die bayerische Gastfreundschaft offenbar nicht für zugereiste Vierbeiner gilt, denn überall, wo er nach etwas Eßbarem sucht, wird er rüde vertrieben. Auf seinen Streifzügen durch München trifft Willy Wuff bald darauf Natalie und ihren Freund Dennis wieder. Das Mädchen nimmt den Hund mit und versteckt ihn im Gartenhäuschen. Lord bleibt der Eindringling nicht verborgen. Mit allen Mitteln versucht er, Willy zu vertreiben. Natalie bekommt wegen schlechter Noten Hausarrest. Ihre Verabredung mit Dennis droht zu platzen. Willy macht ihr ein Angebot: Gegen Kost und Logis will er Dennis heimlich ins Haus schmuggeln. Beim Schmierestehen flirtet Willy heftig mit Marylin, auf die auch Lord ein Auge geworfen hat. Aber die Pudeldame zeigt sich von Willys 'männlich-herbem' Charme mehr beeindruckt als von Lords Gentleman-Tour. Nach diesem Mißerfolg wächst Lords Respekt für den 'Frauenhelden' Willy. Bei einem abendlichen Spaziergang im Park will er von ihm lernen, wie man mit Hundedamen anbändelt. Dabei gerät Lord jedoch in die Gewalt von Hundefängern und verschwindet spurlos. Natalie, Dennis und Willy wollen Lord retten und machen sich auf die Suche nach ihm. Willy stöbert im Park einen verdächtigen Lieferwagen auf. Er will sich selbst von den Hundefängern einkassieren lassen, um Lord zu finden. Aber Didi, Freddie und Ritter, das Gauner-Trio, interessiert sich nicht für Streuner. Sie haben sich auf Rassehunde spezialisiert. Während Eltern und Polizei bereits fieberhaft nach den Ausreißern Natalie und Dennis suchen, entdeckt Willy auf einem Autofriedhof das Versteck der Hundefänger. Neben Lord sitzen hier noch zahlreiche andere Hunde in Käfigen fest. Bevor Willy seine Artgenossen befreien kann, wird er entdeckt und eingesperrt. Die Ganoven wollen sich mit ihrer Beute aus dem Staub machen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt...