Alles fuhr Ski

  • Die ehemalige Skirennfahrerin Vreni Schneider führt heute eine Skischule in Elm. Vergrößern
    Die ehemalige Skirennfahrerin Vreni Schneider führt heute eine Skischule in Elm.
    Fotoquelle: ZDF/SRF
  • "Maite" Nadig, gewann bei Olympia 1972 in Sapporo zwei Mal Gold. Vergrößern
    "Maite" Nadig, gewann bei Olympia 1972 in Sapporo zwei Mal Gold.
    Fotoquelle: ZDF/SRF
  • Sportschüler auf der Skipiste in Elm. Vergrößern
    Sportschüler auf der Skipiste in Elm.
    Fotoquelle: ZDF/SRF
Report, Reportage
Alles fuhr Ski

Infos
Produktionsland
Schweiz
Produktionsdatum
2019
3sat
Mi., 24.04.
00:05 - 00:30


Der Schweizer Wintertourismus macht schleichende, aber gewaltige Veränderungen durch. Die Schneefallgrenze steigt, die Popularität des Skisports ist nicht vergleichbar mit früher. "Reporter" blickt zurück auf den Glanz vergangener Tage und auf die Herausforderungen von heute. Reporterin Kathrin Winzenried hat die Stars von einst besucht und wollte wissen, wie viel Skination noch in der Schweiz steckt. Dass die Namen von damals für die Jungen kein Begriff mehr, die Skirennen im Fernsehen kein Kollektivereignis mehr sind, mag das eine sein. Doch wie es ein Mädchen aus einem Zürcher Skilager auf der Skipiste in Elm ausdrückt: "Ich fahre Ski, weil es Spaß macht." Es gab Zeiten, da fuhr jedes Kind Ski, und die Profis auf der Piste waren die Helden der Nation. Was ist geblieben vom Glanz vergangener Tage? Gerade mal 17 Jahre alt war sie, als sie 1972 bei den Olympischen Spielen in Sapporo völlig überraschend Doppelgold holte: Marie-Theres Nadig. Gemeinsam mit Bernhard Russi, der damals aus Japan ebenfalls Gold heimbrachte, versetzte sie das Land in Euphorie. Skirennen am Fernsehen wurden zu Lagerfeuern der Nation. "Ich bin Maite", stellt sich Marie-Theres Nadig daheim in ihrem Sportgeschäft in den Flumserbergen vor. Hier hat sie Skifahren gelernt, von hier aus startete sie ihre Weltkarriere. "Es gab bei uns damals ja nichts, außer Skifahren!", sagt sie. Den großen Brüdern habe sie nachgeeifert und sei von frühmorgens bis abends spät draußen im Schnee gewesen. Zu Fuß hoch und mit den Skiern runter. "Es waren andere Zeiten. Die Jungen haben heute viel mehr Möglichkeiten." Dem pflichten auch Peter Müller und Vreni Schneider bei. In den 1980er-Jahren wurde er zum besten Schweizer Abfahrer, Vreni Schneider zur erfolgreichsten Skifahrerin. Jedes Kind kannte Peter und Vreni. "Es war eine verrückte Zeit", sagt Vreni Schneider rückblickend.


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