Am Schauplatz Gericht

  • Herr U. und sein Verteidiger Dr. Karl Schön beim Bezirksgericht Mistlbach. Bleibt das Wohnrecht für den Opa weiter bestehen? Vergrößern
    Herr U. und sein Verteidiger Dr. Karl Schön beim Bezirksgericht Mistlbach. Bleibt das Wohnrecht für den Opa weiter bestehen?
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  • Rechtsanwalt Dr. Karl Schön verteidigt Herrn U. Er besteht auf das Wohnrecht. Vergrößern
    Rechtsanwalt Dr. Karl Schön verteidigt Herrn U. Er besteht auf das Wohnrecht.
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  • Herr und Frau F. (die Nachbarn von Hr. B.) Vergrößern
    Herr und Frau F. (die Nachbarn von Hr. B.)
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  • Tierarzt Dr. P. fordert für Frau H. ein absolutes Tierhalteverbot. Vergrößern
    Tierarzt Dr. P. fordert für Frau H. ein absolutes Tierhalteverbot.
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  • Frau H. wurde wegen Tierquälerei angezeigt. Sie bestreitet alle Vorwürfe Vergrößern
    Frau H. wurde wegen Tierquälerei angezeigt. Sie bestreitet alle Vorwürfe
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  • Um diese Wohnung wurde prozessiert. Kann der Enkelsohn dem Opa das Wohnrecht verweigern? Vergrößern
    Um diese Wohnung wurde prozessiert. Kann der Enkelsohn dem Opa das Wohnrecht verweigern?
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  • Die nachbarn Herr B. und Herr F. in der Tiefgarage. Vergrößern
    Die nachbarn Herr B. und Herr F. in der Tiefgarage.
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  • Frau H. betreibt im Weinviertel ein ca 10 ha großes Areal mit etwa 130 Tieren, hauptsächlich Pferde und Ponys. Vergrößern
    Frau H. betreibt im Weinviertel ein ca 10 ha großes Areal mit etwa 130 Tieren, hauptsächlich Pferde und Ponys.
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  • Rechtsanwältin Karin Luxbacher kämpft für ihren Mandanten und spricht davon, dass es für den Enkel unzumutbar wäre, mit dem Opa unter einem Dach zu leben Vergrößern
    Rechtsanwältin Karin Luxbacher kämpft für ihren Mandanten und spricht davon, dass es für den Enkel unzumutbar wäre, mit dem Opa unter einem Dach zu leben
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  • Herr B. mit erhobenem Zeigefinger am Gartenzaun. Vergrößern
    Herr B. mit erhobenem Zeigefinger am Gartenzaun.
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  • Peter Resetarits Vergrößern
    Peter Resetarits
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Report, Dokumentation
Am Schauplatz Gericht

ORF2
Do., 22.11.
21:05 - 22:00
Freunde werden Feinde


In dieser Ausgabe geht es um ehemalige Freunde, die zu verbitterten Feinden geworden sind. Nachbarn bringen einander zur Weißglut, ein Opa und sein Enkel gehen aufeinander los, und Tierschützer, die sich früher gemeinsam für das Wohl von Pferden eingesetzt haben, zeigen einander jetzt wegen Tierquälerei an. Herr B. aus Salzburg und sein Nachbar waren früher recht gut befreundet. Bis man bei der Frage, ob die Hausmeisterin gut oder schlecht putzt, unterschiedlicher Meinung war. Von da an ging es mit der Nachbarschaft bergab und jetzt droht die Situation vollends zu eskalieren. Der Nachbar wirft Herrn B vor, ihn und seine Frau zu verfolgen, ja, sogar zu stalken. Deshalb hat er eine Videokamera auf seiner Terrasse montiert. Das passt Herrn B. gar nicht. Er sagt, seine siebenjährige Tochter würde jetzt immer aufgenommen, wenn sie am Garten des Nachbarn vorbei geht. Er hat eine Unterlassungsklage eingebracht. Der Nachbar solle die Kamera wieder entfernen. Weiters geht es in dem Konflikt um provokantes Rülpsen, Furzen und Husten, eine angebliche Attacke im Keller sowie um von Unbekannten zerschnittene Unterwäsche. "Niemals bin ich eine Tierquälerin, ganz im Gegenteil, das Ganze ist eine furchtbare Hetzjagd!", meint Frau H., die im Weinviertel einen Verein betreibt, in dem etwa 130 Tiere, hauptsächlich Pferde, Ponys und Esel, ihren Lebensabend verbringen. Sie würde zu Unrecht ständig angezeigt und der Tierquälerei bezichtigt. Der Vorwurf lautet: "Animal Hoarding", also unkontrolliertes Sammeln und Züchten von Tieren. Die Pferde hätten zu wenig Platz und würden so schlecht gepflegt, dass sie chronisch krank werden und manche sogar verenden. Der ärgste Widersacher von Frau H. ist ein ehemaliger Mitstreiter, Tierarzt Dr. P. Er und viele Ex-Mitglieder des Vereines würden aus Neid Hetze betreiben und sie bei der Behörde verleumden. "Das stimmt überhaupt nicht", kontert Dr. P., der selbst mehrere Gnadenhöfe betreibt. "Diese Frau ist finanziell und psychisch nicht in der Lage Tiere zu halten". Ebenfalls im Weinviertel, in einem kleinen Dorf, ist der 78jährige Herr U. von seinem Enkelsohn tief enttäuscht. Nachdem er ihm seinen Hof übertragen hat, würde er nun von dem jungen Mann schändlich behandelt. Er hätte ihn in der Scheune eingesperrt, verleumdet und geschlagen. "Das ist alles nicht wahr", sagt der Enkel. "Niemals würde ich meinen Opa schlagen, er hingegen tut alles, um mich fertigzumachen". Die familiären Bande waren derart erschüttert, dass der Enkel bei Gericht versuchte, das eingetragene Wohnrecht des Großvaters aufzulösen.


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