Aiman, 28 Jahre alt, lebt in Singapur. Nach seiner Zeit beim Militär hat er begonnen, im Justizvollzug zu arbeiten. Nun bewirbt er sich als Gefängniswärter in einem Hochsicherheitsgefängnis, das auch einen Todestrakt hat. Aimans ältere Schwester Suhaila ist die einzige Verwandte, die er noch hat, doch die Beziehung der Geschwister ist in letzter Zeit angespannt: Ihr gefällt Aimans Berufswahl nicht, er wiederum missbilligt ihre Beziehung zu dem Australier John. An seinem neuen Arbeitsplatz begegnet Aiman dem charismatischen Rahim, der seit Langem als Henker des Gefängnisses arbeitet und einer der meistbeschäftigten Scharfrichter der Welt ist. Rahim ist stolz auf seinen Beruf, er sieht sich als Diener des Rechts und arbeitet unablässig daran, die Exekutionen durch den Strang so effektiv, schnell und schmerzlos wie möglich durchzuführen. Zwischen ihm und Aiman entsteht eine Art von Freundschaft. Suhaila ist schockiert, als Aiman ihr davon erzählt, denn der Vater der Geschwister wurde einst - noch vor Aimans Geburt - vermutlich von Rahim gehängt. Doch Aiman ist und bleibt fasziniert von Rahim. Von ihm lernt er, dass jedes Detail einer Hinrichtung wichtig ist und korrekt ausgeführt werden muss, von der Auswahl des Stricks über die Berechnung der richtigen Seillänge, die Kleidung des Todeskandidaten und nicht zuletzt auch, wie man den Mann vor der Hinrichtung beruhigt. Als Rahim ihm schließlich anbietet, sein Assistent zu werden, willigt Aiman ein. Aber kann er wirklich die Vergangenheit seiner Familie vergessen und es mit seinem Gewissen vereinbaren, der Helfer des Henkers zu werden und vielleicht sogar dessen Nachfolger?