An den Ufern des Nil

  • Schlangenfänger Mansur Talba und Sohn Karim in Gizeh: Mansur Talba lehrt seinen Sohn das Familienhandwerk des Schlangenfängers. Vergrößern
    Schlangenfänger Mansur Talba und Sohn Karim in Gizeh: Mansur Talba lehrt seinen Sohn das Familienhandwerk des Schlangenfängers.
    Fotoquelle: ZDF/arte/Alexander Hein
  • Bootsbauer Abdel Rahman in Borg Burrulus: Im Nildelta ist Bootsbauer Abdel Rahman stolz auf den Erfolg seiner Werft. Vergrößern
    Bootsbauer Abdel Rahman in Borg Burrulus: Im Nildelta ist Bootsbauer Abdel Rahman stolz auf den Erfolg seiner Werft.
    Fotoquelle: ZDF/arte/Alexander Hein
  • Felsformationen im Wadi Al-Hitan in der ägyptischen Wüste: Die verwitterten Felsen im ägyptischen Wadi Al-Hitan sind Überbleibsel eines vor Jahrmillionen verschwundenen Meeres. Vergrößern
    Felsformationen im Wadi Al-Hitan in der ägyptischen Wüste: Die verwitterten Felsen im ägyptischen Wadi Al-Hitan sind Überbleibsel eines vor Jahrmillionen verschwundenen Meeres.
    Fotoquelle: ZDF/arte/Alexander Hein
  • Palmholzschreiner Mansur in Rosetta: Aus Palmwedeln fertigt Schreiner Mansur im Nildelta bequeme Möbel. Vergrößern
    Palmholzschreiner Mansur in Rosetta: Aus Palmwedeln fertigt Schreiner Mansur im Nildelta bequeme Möbel.
    Fotoquelle: ZDF/arte/Alexander Hein
  • Musiker Ayman in Kairo: Die Mischung aus modernen Rhythmen und traditionellen Instrumenten ist bei Kairos Jugend sehr beliebt. Vergrößern
    Musiker Ayman in Kairo: Die Mischung aus modernen Rhythmen und traditionellen Instrumenten ist bei Kairos Jugend sehr beliebt.
    Fotoquelle: ZDF/arte/Alexander Hein
  • Die Abu-el-Nadre-Moschee in Rosetta an der Nilmündung: An der Nilmündung bei Rosetta erinnert die alte Moschee an die Zeiten, als Ägypten zum Osmanenreich gehörte. Vergrößern
    Die Abu-el-Nadre-Moschee in Rosetta an der Nilmündung: An der Nilmündung bei Rosetta erinnert die alte Moschee an die Zeiten, als Ägypten zum Osmanenreich gehörte.
    Fotoquelle: ZDF/arte/Alexander Hein
  • Töpferinnen in der Oase Al-Fayyum: In der Oase Al-Fayyum können junge Frauen in der Töpferschule erstmals einen Beruf lernen. Vergrößern
    Töpferinnen in der Oase Al-Fayyum: In der Oase Al-Fayyum können junge Frauen in der Töpferschule erstmals einen Beruf lernen.
    Fotoquelle: ZDF/arte/Alexander Hein
Natur+Reisen, Landschaftsbild
An den Ufern des Nil

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2016
3sat
Di., 21.08.
17:45 - 18:30
Folge 3, Zwischen Wüste und Mittelmeer


In den letzten Jahren hat sich vieles am Nil verändert, gesellschaftlicher Aufbruch und religiöse Konflikte sind nicht spurlos an den Menschen vorübergegangen. Und die einzigartige Nillandschaft verwandelt sich durch die vorrückende Wüste und diverse Umweltsünden in ein bedrohtes Paradies. Seine Bewohner beeindrucken durch ihren Optimismus, der sie jede Chance auf eine Verbesserung ihrer Lebensumstände ergreifen lässt. Besonders für Frauen waren die letzten Jahre zwischen den Verheißungen des Arabischen Frühlings und der neuen Repression durch religiöse Eiferer und autoritäre Militärs ein Wechselbad der Gefühle. Die jungen Töpferinnen in der Oase Al-Fajum können sich durch ihre Kreativität erstmals finanziell unabhängig machen. Ein eigenes Geschäft zu eröffnen, das war für Frauen auf dem Land vor einigen Jahren noch undenkbar. Besonders Mutige wie die Bikerin Basma nutzen in der Hauptstadt Kairo das Internet, um nicht allein gegen Vorurteile und alltägliche Gewalt angehen zu müssen. Für die Flussfischerin Wagiha dagegen bleibt der Fortschritt unerreichbar, sie kann ihre Kinder nicht zur Schule schicken. Aber auch ihrer Familie ermöglicht der Nil das Überleben. Ohne sein Wasser könnten die Uferbewohner weder Felder noch Dattelpalmen bewässern. Auch die "beste Baumwolle der Welt", wie Handwerker Emad stolz behauptet, würde nicht gedeihen, und Möbelmacher Mansur könnte nicht die "bequemsten Sofas überhaupt" anfertigen. Der längste Fluss der Erde bleibt der Garant ihrer Zukunft.


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