Sein letzter Fall: Pelle, der Superheld »Antboy«, geht nach dem Sommer auf die weiterführende Schule und ist dann definitiv zu alt, um noch AntBOY, der Junge mit den Ameisenkräften, zu sein. Bevor er sich zurückziehen kann, taucht ein mysteriöser noch coolerer Superheld auf - diesmal auf einem Skateboard -, der ihm die Schau stiehlt. So ist das mit Superhelden, es geht immer noch schneller, stärker, größer oder noch fantastischer. Manche haben echte Superkräfte wie Antboy oder Spider-Man, andere beziehen ihre Macht aus ihrer Intelligenz und der Perfektionierung der Technik, wie Batman oder Antboys neuer namenloser Antipode. Die zugrunde liegenden Bücher von Kenneth Bøgh Andersen sind Romane, keine Comics. Aber in allen drei Filmen zitiert der Regisseur Ask Hasselbalch mit Comicverweisen gekonnt das Genre der Superhelden. Der dritte Teil ist nun ein Abgesang auf die Reihe, in dem es abermals um Pelles Freundschaft zu Wilhelm und Ida geht, gleichzeitig auch um den Versuch Pelles, sein Selbstbewusstsein zu stärken, dass im echten Leben immer noch zu wünschen übrig lässt. Als Dr. Gämelkrå, der Superschurke »Floh«, den Antboy im ersten Teil zur Strecke brachte, aus dem Gefängnis entlassen wird, schwant Pelle Böses, denn er bezweifelt, dass Floh sich zum Positiven wandeln kann. Dass dies doch möglich ist, gibt dem Film eine psychologische Spannung und ganz generell eine neue Sicht auf den Charakter des Schurken.