In der "Bibliothèque publique d'information" im Centre Pompidou in Paris treffen einander wöchentlich Menschen aus allen Erdteilen, um im "Atelier de conversation" Französisch zu sprechen. Neben Kriegsflüchtlingen sitzen Geschäftsleute, neben unbekümmerten Studierenden politisch verfolgte Menschen. So verschieden die Teilnehmer auch sind, so haben sie gemeinsame und verbindende Ziele: Die Sprache zu lernen und in der Fremde Verbündete zu finden. An diesem hoffnungsvollen Ort werden soziale und kulturelle Grenzen aufgelöst und Menschen, die niemals miteinander in Berührung kommen, begegnen sich auf Augenhöhe.