Auf Urmeer-Spuren zwischen Saarpfalz, Mosel und Ardennen

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    Versteinerter Krebs
    Fotoquelle: SR/Maria C. Schmitt
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    Berühmte Semois-Schleife - Le Tombeau de Géant.
    Fotoquelle: SR/Hanna Fischer
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    Auf Fossiliensuche bei Fechingen im Saarland.
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    Anglerglück an der Semois.
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    Buntsandsteinhöhle Homburg
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    Lebacher Ei
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    Die Semois in Schiefer geschnitten.
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    Fahr mal hin - Logo
    Fotoquelle: SWR-Pressestelle/Fotoredaktion
Natur+Reisen, Tourismus
Auf Urmeer-Spuren zwischen Saarpfalz, Mosel und Ardennen

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2018
SWR
So., 09.09.
14:30 - 15:15


Weite Teile des Südwestens bis nach Frankreich und Belgien waren vor hunderten Millionen Jahren von Urmeeren bedeckt. Ihre Spuren zu finden ist gar nicht so schwer. Versteinerungen, ja sogar ganze Landschaften erzählen aus diesen längst vergangenen Zeiten, als Montermollusken die Meere beherrschten. Ausgangspunkt für diese spannende Suche ist die Saarpfalz mit dem Bliesgau. Hier ist das Revier von Ernst Jeanrond. Seit mehr als 60Jahren ist der leiden-schaftliche Hobbygeologe rund um seinen Heimatort Kleinblittersdorf auf urzeitlicher Entdeckungstour, kennt die besten Fundstellen. Direkt vor seiner Haustür liegen ihm versteinerte Krebse, Korallen, Reptilienknochen und jede Menge Ammoniten einfach so vor den Füßen. Wer im Bliesgau wandert, läuft über Abermillionen Muscheln und Kalkschalengetier. Und die Bauern hier freuen sich über ihren fruchtbaren Muschel-kalkboden. Weiter führt diese Urmeer-Tour nach Homburg zu den größten Buntsandsteinhöhlen Europas und in den Freizeitpark Gondwana, wo heutige Besucher sozusagen im Nachhinein live erleben, wie es im Südwesten zu Urmeerzeiten ausgesehen haben mag. Danach geht es rund um Lebach auf Fossiliensuche in den sogenannten Lebacher Eiern und bis an die Mosel in das Weindorf Nittel. Thomas Sonntag ist hier Biowinzer und davon überzeugt, dass man das einstige Meer bis heute in seinem Wein schmecken kann. Nur wenige Kilometer weiter im schönsten Wanderrevier Luxemburgs, dem Müllerthal, kann man zusammen mit der Geowissenschaftlerin Birgit Kausch aus Trier erneut eintauchen in längst vergangene Urmeer-Zeiten. Und auch in den benachbarten belgischen Ardennen kann man in der Landschaft lesen wie in einem Buch aus Urmeerzeiten.


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