Wer Asyl beantragt, sitzt ihnen ein einziges Mal gegenüber: den Entscheidern des Bundesamtes für Migration. Sie müssen abwägen, wer bleiben darf und wer nicht. Der Dokumentarfilm begleitet drei Entscheider bei ihrer täglichen Arbeit und gibt Einblick in den Entscheidungsprozess des Asylverfahrens, von der Anhörung bis zum Bescheid. Er zeigt Menschen, die täglich große Politik für den Einzelnen umsetzen. Es ist der vorläufige Höhepunkt jeder Fluchtgeschichte, die mit Asyl in Deutschland enden soll: die Anhörung durch den Entscheider oder die Entscheiderin im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge . Antragsteller und Entscheider sitzen sich nur ein einziges Mal gegenüber. Wer um Asyl bittet, muss hier glaubhaft machen, in seiner Heimat verfolgt worden zu sein. Der Ausgang entscheidet über die Chance auf ein neues Leben in Deutschland oder die Rückkehr in Krieg, Verfolgung oder hoffnungslose Armut. Die Mitarbeiter des BAMF haben für diese Entscheidung das Gesetz, ihren Verstand und den ihnen zugestandenen Ermessensspielraum. Die Zuschauer verfolgen den Entscheidungsprozess von der Anhörung bis zum Bescheid und lernen dabei auch die Menschen kennen, deren Lebensweichen neu gestellt werden. Ein Film, der große Politik auf den Einzelfall herunterbricht und zeigt, was dies für die betroffenen Menschen bedeutet. Ein Film über Zwänge, Gerechtigkeit und die unmögliche Aufgabe, immer das Richtige zu tun.