Aufstieg und Fall des Kommunismus

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    Erich Honecker, ein kommunistischer Politiker.
    Fotoquelle: ZDF/Spiegel TV Hamburg
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    Josef Stalin am Rednerpult 1930.
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    Erich Honecker während des Studiums in Moskau 1930.
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    Josef Stalin am Rednerpult 1930.
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    Erich Honecker, ein kommunistischer Politiker.
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    Erich Honecker während des Studiums in Moskau 1930.
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  • Wladimir Iljitsch Lenin und Josef Stalin in Gorki. Vergrößern
    Wladimir Iljitsch Lenin und Josef Stalin in Gorki.
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  • Josef Stalin als KPdSU-Generalsekretär 1922. Vergrößern
    Josef Stalin als KPdSU-Generalsekretär 1922.
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    Josef Stalin als KPdSU-Generalsekretär 1922.
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  • Josef Stalin im Jahre 1928. Vergrößern
    Josef Stalin im Jahre 1928.
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Report, Geschichte
Aufstieg und Fall des Kommunismus

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2016
ZDFinfo
Mi., 27.06.
05:15 - 06:00
Stalins Terror


Nach Lenins Tod wird Josef Stalin der starke Mann in Moskau. Der Generalsekretär der Kommunistischen Partei hat es verstanden, eine treue Gefolgschaft hinter sich zu bringen. Sein Netzwerk reicht bis in die entlegensten Winkel des roten Imperiums. Einst Lenins zweiter Mann, hat Leo Trotzki den Machtkampf um die Nachfolge verloren, weil er - wie viele andere - Stalins Machtwillen unterschätzt hat. Fast 30 Jahre lang wird Josef Stalin mit absoluter Macht die Sowjetunion regieren, sein Land in den Rang einer Supermacht erheben und zum Zentrum eines weltumspannenden kommunistischen Systems machen. Für die Propaganda gibt Stalin den fürsorglichen Diktator, der sich für sein Volk aufopfert, doch Stalins eigentliche Begabung ist seine ungewöhnliche Kaltblütigkeit und Willenskraft. Er ist verschlagen und misstrauisch gegen jedermann. Leo Trotzki wird aus der Partei ausgeschlossen und aus Moskau verbannt. Schritt für Schritt baut Stalin seine Macht im Kreml aus. Er verschanzt sich hinter den Mauern des einstigen Zarenpalastes und proklamiert sich als Hüter der reinen Lehre des Leninismus. Die Partei kontrolliert von nun an das gesamte Leben aller Sowjetbürger, private Rückzugsräume gibt es kaum noch. Wer sich jetzt noch dem Zugriff des Staates und der Partei entziehen will, bekommt den Terror der Geheimpolizei zu spüren. Gegen den Widerstand großer Teile der Bevölkerung treibt Stalin die Industrialisierung voran. Sein Plan: Binnen zehn Jahren soll die Rückständigkeit des Landes überwunden und die Sowjetunion in eine industrielle Großmacht verwandelt werden. Für das Großprojekt braucht Stalin billige Arbeitskräfte, und so entsteht ein System von Arbeitslagern, das später unter dem Namen GULAG bekannt wird. In Moskau erlebt Erich Honecker den Kult um Josef Stalin. Der deutsche Kommunist ist begeistert von dem Diktator. "Die größte Sache, die ich je erlebt habe", wird er später sagen. Zurück in Deutschland muss Honecker mit ansehen, wie die Nazis 1933 die KPD fast vollständig auslöschen und Tausende Kommunisten in Konzentrationslagern internieren. Honecker wird 1935 ebenfalls verhaftet und zu zehn Jahren verurteilt. In Moskau hat inzwischen die Paranoia des "großen Führers" zu Verhaftungen geführt. Stalin bezichtigt seine innerparteilichen Gegner des Terrorismus. Er erlässt einen Befehl, der bei einer Anklage jedes Recht auf Verteidigung aufhebt und als einzige Strafe den Tod vorsieht. In den Kellern der Geheimpolizei erpressen seine Schergen mit brutalen Foltermethoden Geständnisse der Verhafteten. Die Rachsucht Stalins wird binnen eines Jahres ungeheuerliche Dimensionen annehmen und Zehntausende das Leben kosten.


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