Aufstieg und Fall des Kommunismus

  • 1980: Lech Walesa spricht vor der Lenin-Werft. Vergrößern
    1980: Lech Walesa spricht vor der Lenin-Werft.
    Fotoquelle: ZDF/Spiegel
  • 1970: Porträt von Mao. Vergrößern
    1970: Porträt von Mao.
    Fotoquelle: ZDF/Rechtefrei
  • 1976: trauernde Chinesen am Totenbett Maos. Vergrößern
    1976: trauernde Chinesen am Totenbett Maos.
    Fotoquelle: ZDF/Rechtefrei
  • 1980: Porträt von Walesa. Vergrößern
    1980: Porträt von Walesa.
    Fotoquelle: ZDF/Spiegel
Report, Geschichte
Aufstieg und Fall des Kommunismus

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2016
ZDFinfo
Fr., 27.07.
04:15 - 04:45
Stillstand und Aufbruch


Moskaus Vasallen in Osteuropa fügen sich dem "großen Bruder" Sowjetunion und Parteichef Leonid Breschnew. In Ostberlin übernimmt dessen Favorit Erich Honecker 1971 die Macht. Als Nachfolger von Walter Ulbricht versucht Honecker, in der DDR den real existierenden Sozialismus zum Erfolg zu führen. Zwischen Moskau und Peking eskaliert der Konflikt. Dann die Sensation: US-Präsident Nixon reist 1972 nach China. Das Reich der Mitte öffnet sich. Doch mit Maos Tod ist das Schicksal des Landes ungewiss. Währenddessen kommt es im benachbarten Kambodscha zum barbarischen Völkermord auf den "Killing Fields" des Steinzeitkommunismus der Roten Khmer. In Westeuropa suchen reformorientierte Kommunisten nach neuen Wegen. Enrico Berlinguer proklamiert in Italien den "Eurokommunismus" und löst sich von der politischen Bevormundung aus Moskau. Die Entspannungspolitik Willy Brandts in Deutschland führt zu Konzessionen des sozialistischen Blocks. Die Schlussakte der KSZE-Konferenz in Helsinki verschafft Regimekritikern in den Satellitenstaaten im Osten Gehör. In der "Charta 77" fordern tschechische Intellektuelle um den Schriftsteller Václav Havel ihre Rechte ein und gehen für Jahre ins Gefängnis. In Danzig öffnet die Gewerkschaftsbewegung "Solidarnosc" schließlich einen zunächst erfolgreichen Weg zu Veränderungen. Der Arbeiterführer Lech Walesa bringt die Mauern des Kommunismus fast zum Einsturz. Als Michail Gorbatschow 1985 Generalsekretär der Kommunistischen Partei der Sowjetunion wird, glaubt er fest an die Reformierbarkeit des verkrusteten Systems. Die Schlagwörter "Glasnost" und "Perestroika" wirken im gesamten Ostblock elektrisierend.


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