Australien

  • Der Südliche Haarnasenwombat verschläft den Tag meistens in seinem Bau und geht erst auf Futtersuche, wenn die schlimmste Hitze im Süden Australiens nachlässt. Vergrößern
    Der Südliche Haarnasenwombat verschläft den Tag meistens in seinem Bau und geht erst auf Futtersuche, wenn die schlimmste Hitze im Süden Australiens nachlässt.
    Fotoquelle: © NDR Naturfilm doclights/Klaus Weißmann/Rolf Sziringer
  • In der Ruhe liegt die Kraft: Der Südliche Haarnasenwombat verschläft den Tag meistens in seinem Bau und geht erst auf Futtersuche, wenn die schlimmste Hitze im Süden Australiens nachlässt. Vergrößern
    In der Ruhe liegt die Kraft: Der Südliche Haarnasenwombat verschläft den Tag meistens in seinem Bau und geht erst auf Futtersuche, wenn die schlimmste Hitze im Süden Australiens nachlässt.
    Fotoquelle: © Servus TV
  • Die beiden Tierfilmer Klaus Weißmann (r.) und Rolf Sziringer verbrachten viele Monate im Süden Australiens, um dort zu filmen. Vergrößern
    Die beiden Tierfilmer Klaus Weißmann (r.) und Rolf Sziringer verbrachten viele Monate im Süden Australiens, um dort zu filmen.
    Fotoquelle: © Servus TV
  • Der Fischreichtum an der Südküste Australiens zieht den Australischen Pelikan magisch an. Vergrößern
    Der Fischreichtum an der Südküste Australiens zieht den Australischen Pelikan magisch an.
    Fotoquelle: © Servus TV
Natur + Reisen, Natur + Umwelt
Australien

Infos
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2014
arte
Sa., 04.04.
15:45 - 16:30
Im Land der Wombats


Der Süden Australiens steckt voller Gegensätze: Die Kalksteinklippen der Zwölf Apostel an der Küste ziehen viele Touristen an, auf den Wellen des südlichen Ozeans reiten Surfer und Brillenpelikane. Doch weiter landeinwärts herrschen oft gnadenlose Hitze und Trockenheit. Selbst Überlebenskünstler wie die Wombats geraten in den Sommermonaten an ihre Grenzen. Während tagsüber heißer Wind über das karge Inland fegt, ruht er friedlich im selbst gebuddelten Reich unter Tage. Mit seinem gedrungenen Körper, den kräftigen kurzen Beinen und dem flachen Kopf gehört der Wombat zu den besten Baumeistern der Natur: Bis zu fünf Meter tief gräbt er sich in die Erde und legt bis zu 30 Meter lange Tunnelsysteme an. Die Wombats haben einen Beutel, der nach hinten offen ist, damit dem Nachwuchs darin keine Erde in die Augen rieselt. Die Tiere sind Einzelgänger und kommen mit extrem wenig Wasser aus. Doch die glühenden Sommer in Südaustralien machen selbst ihnen zu schaffen, vor allem, wenn sie mit eingeschleppten europäischen Kaninchen um die letzten Gräser konkurrieren. Je länger die Trockenzeit andauert, umso gefährlicher wird die Situation für die Beuteltiere. Im Süden Australiens leben auch höchst skurrile Tiere wie die Tannenzapfenechse. Ihren Namen verdankt sie den großen Schuppen, die ihren ganzen Körper bedecken. Die Echse speichert Fett für schlechte Zeiten in ihrem Schwanz, der noch einen weiteren Zweck erfüllt: Er ist beinahe so breit und dick wie der Kopf des Reptils, so können Feinde schwer erkennen, wo bei der Echse vorne und wo hinten ist. Packt ein Angreifer aus Versehen ihren Schwanz, bricht der einfach ab und die Tannenzapfenechse kann flüchten. Eine weitere Spezialität des roten Kontinents sind Bulldoggenameisen. Sie werden mehrere Zentimeter groß und haben, anders als die meisten Ameisenarten, einen Giftstachel. Außerdem besitzen sie kräftige Kiefer, mit denen sie sich alles schnappen, was sie erwischen können. Mit dem Stachel wird die Beute gelähmt und dann in den Ameisenbau geschleppt.


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