Ava Gardner, die Flamenco-Diva Hollywoods

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    Ava Gardner, 1944
    Fotoquelle: ARTE France
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    Ava Gardner am Strand, ca. 1945
    Fotoquelle: ARTE France
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    Ava Gardner in der Rolle der Kitty Collins in dem Thriller "Rächer der Unterwelt" von Robert Siodmak aus dem Jahr 1946
    Fotoquelle: ARTE France
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    Ava Gardner, 1952
    Fotoquelle: ARTE France
  • Ava Gardner, fotografiert von Larry Tarr 1941 in New York Vergrößern
    Ava Gardner, fotografiert von Larry Tarr 1941 in New York
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    Ava Gardner, 1954
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    Ava Gardner, 1953
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    Ava Gardner, 1944
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    Ava Gardner am Strand, ca. 1945
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Report, Porträt
Ava Gardner, die Flamenco-Diva Hollywoods

Infos
Synchronfassung, Online verfügbar von 25/06 bis 12/07
Produktionsland
Frankreich
Produktionsdatum
2016
arte
Mo., 25.06.
22:15 - 23:10


Im Jahr 1953 befindet sich Ava Gardner auf dem Höhepunkt ihrer Karriere: Rollen in Filmen wie "Rächer der Unterwelt", "Pandora und der Fliegende Holländer" oder "Mogambo", zwei Blitzehen und zahlreiche schlagzeilenträchtige Liebschaften machen den MGM-Star zur lebenden Leinwandlegende. Genau zu diesem Zeitpunkt beschließt sie, Hollywood - und ihrem Geliebten Frank Sinatra - den Rücken zu kehren, um sich in der spanischen Hauptstadt Madrid niederzulassen. Spanien ist zu diesem Zeitpunkt eine Diktatur, die Menschen leiden unter Not und Unterdrückung. Die freiheitliche Welt der Hollywood-Diva kollidiert mit der Realität des faschistischen Franco-Regimes, Glamour und Technicolor treffen auf den schwarz-weißen Alltag eines nach dem Spanischen Bürgerkrieg ausgebluteten Landes. Ava Gardner lebt 15 Jahre lang in Spanien, feiert, tanzt, lebt wie im Rausch. "Ich weiß nicht, ob es das Klima war, die Männer oder die Musik, aber als ich Spanien entdeckte, habe ich mich sofort in dieses Land verliebt", sagt sie. Doch sie findet zunehmend Zuflucht im Alkohol. Ihre Ehe mit Frank Sinatra zerbricht. Dann lässt sie sich auf eine leidenschaftliche Beziehung mit dem spanischen Playboy, Nationalhelden und Torero Luis Miguel Dominguín ein. Sie nimmt nur noch Verträge in Europa an. Im Januar 1954 fliegt sie nach Rom, um mit Humphrey Bogart "Die barfüßige Gräfin" zu drehen, unter der Regie von Joseph L. Mankiewicz. Darin spielt sie die Rolle der María Vargas, einer spanischen Bartänzerin, die zum Hollywood-Star wird. "Die barfüßige Gräfin" erscheint wie eine Allegorie einer neu entdeckten südländischen Ava Gardner. Die Dokumentation spannt den Bogen von ihrer Kindheit im ländlichen North Carolina, dem frühen Tod ihres Vaters, über den ersten Vertrag der 19-Jährigen mit der MGM, ihr Leinwanddebüt und ihren kometenhaften Aufstieg zum Weltstar bis hin zu den schicksalhaften Jahren in Spanien. Nach einem Reitunfall, der eine bleibende Schwellung auf ihrer Wange hinterlässt, kommt es langsam zum Wendepunkt in ihrer Karriere; sie verlässt Spanien und geht nach London. "Ich verlasse Spanien, aber es ist der einzige Ort, an dem ich mich in Frieden gefühlt habe, der einzige Ort auf der Welt, an dem ich so etwas wie Glück empfinden konnte", schreibt sie in ihren Memoiren. Ava Gardner stirbt 1990 einsam in London, ohne jemals nach Spanien zurückgekehrt zu sein.


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