Baarìa - Eine italienische Familiengeschichte

Spielfilm, Komödie
Baarìa - Eine italienische Familiengeschichte

Infos
Originaltitel
Baarìa
Produktionsland
Italien
Produktionsdatum
2009
Kinostart
Do., 29. April 2010
DVD-Start
Do., 09. September 2010
SWR
Mo., 30.07.
02:15 - 04:30


Sizilien, Ende der 20er Jahre. In Bagheria, einem Dorf in der Nähe von Palermo, führt der Schafhirte Ciccio ein bescheidenes Leben. Mit harter Arbeit hält der tüchtige Mann seine Familie über Wasser. Sein aufgeweckter Sohn Peppino beobachtet von Kindesbeinen an mit staunenden Augen die skurrilen Situationen, die sich in dem lebhaften Ort abspielen. Da sind die spielenden und streitenden Männer am Dorfplatz, die Ziegen, die gerne auch seine Schulbücher fressen, und natürlich die regelmäßigen Filmvorführungen, die aus dem Jungen einen lebenslangen Kinofan machen. Zugleich wird Peppino aber auch Zeuge des aufkeimenden Faschismus in den 30er Jahren. Er erlebt den Krieg und die Befreiung durch die Alliierten. Als junger Erwachsener schließt er sich der Kommunistischen Partei an und setzt sich als Politiker für die Belange der einfachen Bürger ein. Er erlebt die blutigen Bauernrevolten, das Erstarken der Mafia und wie das einstmals winzige Bagheria sich immer mehr zu einer brodelnden Stadt ausweitet. Und obwohl er immer wieder mit Korruption und Ungerechtigkeit konfrontiert wird, versucht Peppino, sich einen Teil seines Idealismus zu bewahren. Sein eigener Sohn Pietro (Marco Iermanò) wird auf andere Weise politisch aktiv: Er verlässt in den 70er Jahren seinen Heimatort, um auf dem Festland zu studieren. Bald aber wird er zwischen Studentenrevolte und Familienbewusstsein aufgerieben.

Eine Filmkritik sowie weitere Infos zu "Baarìa - Eine italienische Familiengeschichte" finden Sie hier.


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