"Er hat mein Leben verändert," sagt die eloquente Lauren Bacall über Humphrey Bogart. "Er war mein Lehrer, mein Ehemann und mein Freund. Er war integer, ehrlich und mutig." In dem Dokumentarfilm "Bacall on Bogart" gibt Lauren Bacall einen umfassenden Überblick über die Karriere ihres Mannes. Sie beschreibt seinen Weg vom Theater über seine erste großartige Gangsterrolle in "Der versteinerte Wald" (1936) bis zur Auszeichnung mit der Oscar-Trophäe für die Rolle des Charlie Allnut in "African Queen" (1951). Lauren Bacall versteht es glänzend, das Filmgeschäft in Hollywood lebendig werden zu lassen. Wer arbeitete mit wem und mit wem nicht? Was waren die Motive für eine Besetzung? Die Schauspielerin erinnert sich an ihre erste Rolle mit Bogart in "Haben und Nichthaben", bei der sich beide für die Kamera wie für ihr Leben unsterblich ineinander verliebten. Dabei wäre beinahe Cary Grant für diesen Film besetzt worden. Und Regisseur John Huston erzählt, dass der "Die Spur des Falken" mit George Raft besetzt werden sollte. Raft traute aber dem Newcomer Huston die Arbeit nicht zu und lehnte ab. Nur so kam Bogart zu seiner glänzenden Rolle als Sam Spade. Durch "Casablanca" erkannte auch Produzent Jack Warner den romantischen Herzensbrecher in Humphrey Bogart. Bogart amüsierte sich sehr darüber und sagte nur, dass er sich nicht geändert habe: "Jeder, den die Bergman mit so viel Liebe in den Augen anschaut, muss doch Sexappeal haben!"