Bahnhofskathedralen - Europas Reise-Paläste

  • Stan Wageman auf dem Dach des Bahnhofs Antwerpen Centraal Vergrößern
    Stan Wageman auf dem Dach des Bahnhofs Antwerpen Centraal
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  • Maria van Kerkhofe auf dem Bahnsteig in Richtung Kindheit Vergrößern
    Maria van Kerkhofe auf dem Bahnsteig in Richtung Kindheit
    Fotoquelle: ARTE
  • Er ist das Juwel in der Stadt der Diamanten: Antwerpen Centraal. Seine gigantische Kuppel erinnert an das Pantheon in Rom, deswegen wird er im Volksmund auch "Eisenbahnkathedrale" genannt. Vergrößern
    Er ist das Juwel in der Stadt der Diamanten: Antwerpen Centraal. Seine gigantische Kuppel erinnert an das Pantheon in Rom, deswegen wird er im Volksmund auch "Eisenbahnkathedrale" genannt.
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  • Mauer an Mauer mit dem Bahnhof liegt Antwerpens grünes, klopfendes Herz -- der Zoologische Garten. Hier das Nilpferdhaus Vergrößern
    Mauer an Mauer mit dem Bahnhof liegt Antwerpens grünes, klopfendes Herz -- der Zoologische Garten. Hier das Nilpferdhaus
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  • Er ist das Juwel in der Stadt der Diamanten: Antwerpen Centraal. Seine gigantische Kuppel erinnert an das Pantheon in Rom, deswegen wird er im Volksmund auch "Eisenbahnkathedrale" genannt. Vergrößern
    Er ist das Juwel in der Stadt der Diamanten: Antwerpen Centraal. Seine gigantische Kuppel erinnert an das Pantheon in Rom, deswegen wird er im Volksmund auch "Eisenbahnkathedrale" genannt.
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    Er ist das Juwel in der Stadt der Diamanten: Antwerpen Centraal. Seine gigantische Kuppel erinnert an das Pantheon in Rom, deswegen wird er im Volksmund auch "Eisenbahnkathedrale" genannt.
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Report, Architektur
Bahnhofskathedralen - Europas Reise-Paläste

Infos
Online verfügbar von 28/11 bis 05/12
Produktionsland
Frankreich
Produktionsdatum
2018
arte
Mi., 28.11.
18:35 - 19:20
Antwerpen


Er ist das Juwel in der Stadt der Diamanten: Antwerpen Centraal. Seine gigantische Kuppel erinnert an das Pantheon in Rom. Deswegen wird er im Volksmund auch "Eisenbahnkathedrale" genannt. Nicht von ungefähr galt das palastähnliche Bauwerk als steinerne Manifestation der damals aufstrebenden Kolonialmacht. Selbst König Leopold II. ließ sich bei seinem Anblick 1905 zu einem Ausruf des Erstaunens hinreißen: "C'est une petite belle gare!" ("Das ist ein hübscher kleiner Bahnhof!") Mauer an Mauer mit dem Bahnhof liegt Antwerpens grünes, klopfendes Herz: der Zoologische Garten. Im Jahr 1843 gegründet, zählt er zu den ältesten der Welt. Hier zeugen noch Okapis vom königlichen Anspruch der damaligen Welt. Denn in seinen Gehegen konnte man europaweit erstmals diese Giraffenart aus dem Kongo bewundern, eingeführt über den Antwerpener Hafen - das ältere Gegenstück zum Bahnhof. Hier ankerten die Dampfschiffe großer Reedereien wie Hapag Lloyd und Red Star Line. Insbesondere mit der Red Star Line schipperten um die Jahrhundertwende rund 2 Millionen Europäer nach Amerika. Regisseur Jeremy J.P. Fekete veranschaulicht in seiner Dokumentation die untrennbare Verbindung zwischen Bahnhof und dem Antwerpener Bürger. Vom zaghaften Kuss ihrer ersten Liebe auf den Bahnhofsbänken bis zum Verlust liebgewonnener Kuscheltiere im Gewusel drängelnder Reisender. Hinter dem Bahnhof entstand das "Jerusalem des Nordens", wie man das Diamantenviertel auch nennt. Hier ist man aus Tradition steinreich. Und deshalb ist Antwerpen auch die "Stadt der funkelnden Steine" und größter Handelsplatz.


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