Die zwei jungen Männer Arturo und Tommaso fliehen in die Tiefen eines Waldes. Hier, mitten in der Natur, bleiben sie und sichern sich ihr Überleben mit dem Jagen von Kleintieren. Doch die Zivilisation ist nicht weit und so finden die beiden bald in einem nahe gelegenen Häuschen ein Gewehr. Das bleibt nicht ohne Folgen … Perspektivenwechsel: Der Wald ist mittlerweile von zahlreichen Wölfen besiedelt. In einem kleinen anliegenden Dorf erzählt man sich das Märchen vom Mädchen und dem Wolf. Jeder hat eine andere Version, doch eines ist allen gemein: Die beiden sind sich begegnet. In dem kleinen Dorf lebt auch Ariane. Sie findet eines Tages ein seltsames Loch im Waldboden und gräbt es tiefer aus. Irgendwann erreicht sie eine unterirdische Höhle, die zu einem Wasserfall führt. Ist Ariane das Mädchen aus dem Märchen? Was erwartet sie hinter dem Wasserfall? Was geschieht, wenn Ariane dem Wolf begegnet? Kehrt sie wieder in ihre Welt zurück und wie ähnlich sind Menschen Wölfen tatsächlich? Mit "Bald kommen glückliche Tage" inszeniert Alessandro Comodin vor allem das Thema Flucht. Fasziniert hat ihn dabei einerseits die konkrete Motivation des Fliehens, andererseits die dabei ausgeübte Bewegung, das Rennen an sich. Comodin hat neben seiner Haupttätigkeit als Regisseur auch Erfahrungen in der Kameraarbeit. So legte er besonderen Wert auf eine spezielle Kameraführung, die den Zuschauer direkt ins Fantastische führen soll.