Baukunst

  • Das grüne Allroundtalent Bambus, das auch als pflanzlicher Stahl bezeichnet wird, wurde für Dachstuhl, Böden, Möbel und Geländer der Schule eingesetzt und überzeugt dank seiner Stabilität und Nachhaltigkeit. Vergrößern
    Das grüne Allroundtalent Bambus, das auch als pflanzlicher Stahl bezeichnet wird, wurde für Dachstuhl, Böden, Möbel und Geländer der Schule eingesetzt und überzeugt dank seiner Stabilität und Nachhaltigkeit.
    Fotoquelle: © Richard Copans
  • Das Gebäude hat keine Mauern, keine Trennwände und wird auf natürliche Art klimatisiert. Sein Skelett ist sichtbar und verläuft manchmal vertikal, manchmal parallel zur Neigung des Dachs. Vergrößern
    Das Gebäude hat keine Mauern, keine Trennwände und wird auf natürliche Art klimatisiert. Sein Skelett ist sichtbar und verläuft manchmal vertikal, manchmal parallel zur Neigung des Dachs.
    Fotoquelle: © Richard Copans Foto: ARTE France
  • Schon von weitem sichtbar sind die drei mehrgeschossigen Kegeldächer, die schneckenhausartig ineinandergreifen. Sie verleihen dem Bau einen einheitlichen Charakter und wirken zugleich, als seien sie in ständiger Bewegung. Vergrößern
    Schon von weitem sichtbar sind die drei mehrgeschossigen Kegeldächer, die schneckenhausartig ineinandergreifen. Sie verleihen dem Bau einen einheitlichen Charakter und wirken zugleich, als seien sie in ständiger Bewegung.
    Fotoquelle: © Richard Copans Foto: ARTE France
  • Das grüne Allroundtalent Bambus, das auch als „pflanzlicher Stahl“ bezeichnet wird, wurde für Dachstuhl, Böden, Möbel und Geländer der Schule eingesetzt und überzeugt dank seiner Stabilität und Nachhaltigkeit. Vergrößern
    Das grüne Allroundtalent Bambus, das auch als „pflanzlicher Stahl“ bezeichnet wird, wurde für Dachstuhl, Böden, Möbel und Geländer der Schule eingesetzt und überzeugt dank seiner Stabilität und Nachhaltigkeit.
    Fotoquelle: © Richard Copans Foto: ARTE France
Kultur, Architektur
Baukunst

Infos
Originaltitel
Baukunst
Produktionsland
F, D
Produktionsdatum
2016
arte
So., 16.02.
05:00 - 05:30


Das als "Heart of School" bezeichnete Verwaltungsgebäude der balinesischen Green School, 20 Kilometer von der Hauptstadt Denpasar entfernt, hat den ökologischen Ansatz der Schule bis ins Grundgerüst verinnerlicht: Es ist aus Bambus erbaut. Das ehrgeizige Projekt geht auf eine Initiative der beiden in Indonesien lebenden Amerikaner John und Cynthia Hardy zurück. 2006 entwarfen sie mit einer Gruppe von Architekten und Künstlern einen völlig neuartigen Schulkomplex, der gleich drei Herausforderungen gerecht werden sollte: ein innovativer pädagogischer Ansatz, ein umweltschonendes Wirtschaftsmodell und eine nur auf einem Grundmaterial basierende Architektur. Als Erstes trafen sie die Entscheidung, nur mit Bambus zu bauen, einem traditionellen balinesischen Baustoff, der aufgrund seiner Stabilität und Langlebigkeit auch als "pflanzlicher Stahl" bezeichnet wird. Schon von weitem sichtbar sind die drei mehrgeschossigen Kegeldächer, die schneckenhausartig ineinandergreifen. Sie verleihen dem Bau einen einheitlichen Charakter und wirken zugleich, als seien sie in ständiger Bewegung - ein Konzept, das die Architekten einer Zeichnung von Leonardo da Vinci entlehnten. Das Gebäude hat keine Mauern, keine Trennwände und wird auf natürliche Art klimatisiert. Sein Skelett ist sichtbar und verläuft manchmal vertikal, manchmal parallel zur Neigung des Dachs. Einige Strukturen - so der stabile Dachträger und der Träger, auf dem die Stockwerke ruhen - sind ineinander verschlungen. Die Bambusschule ist der größte Bau des rund 60 Gebäude umfassenden Campus. Sie gilt heute als Referenz für moderne Architektur aus erneuerbaren Rohstoffen.

Thema:

Heute: Die Bambusschule von Bali



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