Obwohl er gerade mal 18 Jahre alt ist, hat Charlie bereits jede Menge Erfahrungen mit Drogen gemacht. Seine Sucht scheint er vor allem als Rebellion gegen sein reiches Elternhaus zu verstehen und ist nicht wirklich daran interessiert, sich ernsthaft einem Entzug zu stellen. Aus der letzten Klinik - einer ländlichen Institution mit religiöser Ausrichtung - ist er eben ausgebrochen und lässt sich von seinem besten Kumpel Adam am Highway mitnehmen und zurück zu seinen Eltern nach Los Angeles chauffieren. Charlies Vater David ist vor allem daran interessiert, seine politische Karriere voranzubringen, wobei ihm ein drogensüchtiger Sohn nur hinderlich ist. Entgegen der schwachen Proteste seiner Frau Liseanne , die sich ernsthafte Sorgen um ihren Sprössling macht, entscheidet er, Charlie nun in einer Klinik für Erwachsene unterzubringen. Wütend und verletzt lässt sich Charlie schliesslich in die Rehabilitation einweisen, weil ihm die andere Option, die ihm bleibt, nicht wirklich behagt, nämlich ohne Unterstützung von zu Hause weiterzuleben. Adam verspricht ihm allerdings, eine gemeinsame Bleibe zu suchen und ihn da rauszuholen. In der Reha lernt Charlie die hübsche, aber ebenso leidgeprüfte und höchst neurotische Eva kennen und verliebt sich in sie. Mit ihr gemeinsam will er aus der Sucht herausfinden und endlich seinen Traum verwirklichen, ein gefeierter Comedy-Star zu werden. Doch der Weg aus der Sucht gestaltet sich auch zu zweit alles andere als leicht. Rob Reiner, produktiver Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler, hat das Drehbuch zu «Being Charlie» gemeinsam mit seinem Sohn Nick geschrieben, der als ehemaliger Kinderstar in die Drogenabhängigkeit abrutschte. Vater und Sohn konnten mit der Coming-of-Age Story ihre eigenen leidvollen Erfahrungen in das Filmprojekt einbringen.