Bellini - La Sonnambula

Bellini - La Sonnambula

Infos
Produktionsland
Italien
Produktionsdatum
2012
Classica
So., 09.12.
21:01 - 23:12


Das traditionsreiche Teatro La Fenice di Venezia wurde 1792 eröffnet und zählt zu den berühmtesten Opernhäusern der Welt. Viele große Komponisten, im 19. Jahrhundert Rossini, Bellini, Donizetti und Verdi, haben hier ihre Werke uraufgeführt. Das Theater brannte im Januar 1996 bis auf die Grundmauern nieder und wurde im Dezember 2003 zunächst für den Konzertbetrieb geöffnet, ein Jahr später leitete Lorin Maazel die feierliche Wiedereröffnung mit Verdis "La Traviata". Der Neubau des Teatro La Fenice verbindet den ursprünglichen Entwurf von 1790 mit hochmoderner Bühnentechnik und einer legendären Akustik. Die Oper "La Sonnambula" spielt im dörflichen Milieu und handelt von Amina, der schönen Adoptivtochter der Müllerin Teresa, und dem reichen Grundbesitzer Elvino. Sie wollen heiraten, stoßen mit diesem Wunsch allerdings auf Widerstand: Die Wirtin Lisa hat selbst ein Auge auf Elvino geworfen, und Graf Rodolfo wiederum macht Amina den Hof. Die Lage spitzt sich zu, als man Amina bei Rodolfo vorfindet. Elvino läßt zornig die Hochzeit platzen - da klärt sich die Geschichte auf: Amina ist Schlafwandlerin und gelangte somit gar nicht aus eigenem Willen zu Rodolfo! Es ist nichts passiert; Versöhnung und Hochzeit bilden das Happy End der Oper. Der ganze Ausdruck der Musik Vincenzo Bellinis liegt in der gesungenen Melodie. Alles ist einzig für die Stimme geschrieben, die in auffallend langen Melodiebögen erst Leben in die Partitur bringt. Die Ensembles sind einfach komponiert, und das Orchester hat meist nur die Aufgabe der Begleitung. "Es ist vielleicht selbst keine Sünde, wenn man vorm Schlafengehen noch ein Gebet zum Himmel schickte, daß den deutschen Komponisten doch endlich einmal solche Melodien und eine solche Art, den Gesang zu behandeln, endlich einfallen möchten. Gesang, Gesang und abermals Gesang, ihr Deutschen!" "Zur gleichen Zeit, als Beethoven der Welt seine Reichtümer übergab, streute ein anderer Komponist, dessen Ruhm niemals an den des Meisters von Bonn heranreichte, Melodien in verschwenderischer Fülle über die Welt, herrliche Melodien von seltenster Qualität ... Bellini sind die Melodien zugeflossen, ohne daß er sich Mühe machte, danach zu verlangen, als hätte der Himmel zu ihm gesagt: 'Ich gebe dir eben das, was Beethoven mangelte!'"


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