Keine Prüfungen, kein Leistungsdruck, keine Hierarchien - "Berlin Rebel High School" ist ein Dokumentarfilm über ein einzigartiges Schulprojekt. Die Schüler in einer alten Fabriketage in Berlin vereint vor allem eins: Sie sind mehrfache Schulabbrecher. Fasziniert von einer Schule der anderen Art beschließen sie, ihrem Leben eine Wende zu geben, und stellen sich der Herausforderung Abitur. "Berlin Rebel High School" begleitet sie auf ihrem schwierigen Weg aus ihrem unsteten, von Schicksalsschlägen geprägten Leben zurück auf die Schulbank. Da sind zum Beispiel die Punkerin Lena mit ihrem Hund Odir, Hanil mit Drogenproblemen, der anti-autoritär eingestellte Alex und die als Problemschüler abgestempelten Schüler Mimi und Florian. Allesamt haben sie Ablehnung und Ausgrenzung in ihren früheren Schulen erfahren. Jetzt wollen sie es noch einmal versuchen. Klaus, Lehrer und Mitbegründer des alternativen Projektes, ist die gute Seele der "Berlin Rebel High School". Als fast 70-Jähriger ist er immer noch hochmotiviert und dazu imstande, seine speziellen Schüler zu begeistern. Eine Altachtundsechziger-Lehrerschaft trifft auf die Drop-Outs der Gegenwart: Es klingt wie eine schräge Utopie, doch seit 40 Jahren ist der Traum Realität. Denn so lange gibt es diese alternative Berliner Schule schon.