Bernhard Russi

  • Hauptprobe für die Olympiaabfahrt 2018: Pistenbauer Bernhard Russi (l.) und Skifahrer Didier Défago (r.) in Jeongseon, Südkorea Vergrößern
    Hauptprobe für die Olympiaabfahrt 2018: Pistenbauer Bernhard Russi (l.) und Skifahrer Didier Défago (r.) in Jeongseon, Südkorea
    Fotoquelle: SRF
  • Bernhard Russi vor seiner Hütte «Wilde Matten» ob Andermatt Vergrößern
    Bernhard Russi vor seiner Hütte «Wilde Matten» ob Andermatt
    Fotoquelle: SRF
  • Berhhard Russi auf dem «Grossen Kamel» im Furkagebiet Vergrößern
    Berhhard Russi auf dem «Grossen Kamel» im Furkagebiet
    Fotoquelle: SRF
  • Skikommentator Bernhard Russi in der Wengernalpbahn Richtung Kleine Scheidegg: im Jahr 2014 Vergrößern
    Skikommentator Bernhard Russi in der Wengernalpbahn Richtung Kleine Scheidegg: im Jahr 2014
    Fotoquelle: SRF
Report, Dokumentation
Bernhard Russi

Infos
Produktionsland
Schweiz
Produktionsdatum
2017
SF1
Do., 19.07.
05:35 - 06:25
Von hohen Gipfeln und dunklen Tälern


Mit einem Knall tritt Bernhard Russi in die Schweizer Öffentlichkeit: Er wird 1970 völlig überraschend Abfahrtsweltmeister. Zwei Jahre später doppelt er mit Olympiagold nach. Und das geschieht zu einer Zeit, als sich an den Wochenenden die ganze Nation vor dem Fernseher versammelt, um Skirennen zu schauen. Der gutaussehende und eloquente Russi wird sofort zum Liebling der Nation. Der junge Andermatter merkt, dass sein Image als Sonnyboy funktioniert und beginnt, dieses zu pflegen. So wird aus dem erfolgreichen Skifahrer der 1970er-Jahre eine Marke, die auch 40 Jahre später noch gefragt ist. Russi baut Weltcuppisten, schreibt Kolumnen, kommentiert für das Schweizer Fernsehen Skirennen und macht Werbung. Alles, was er anfasst, scheint zu gelingen. Seine persönliche Geschichte ist aber eine ganz andere: Schon früh muss Russi lernen, mit persönlichen Verlusten umzugehen. Als er acht Jahre alt ist, bleibt seine jüngere Schwester Madleine nach einem Medizinfehler schwer behindert, heute lebt sie in einem Pflegeheim. Sie zu besuchen, kostet Bernhard Russi noch jetzt viel Überwindung. Als Russi 26 Jahre alt ist, liegt sein Vater im Sterben. Dessen letzter Wunsch: Bernhard soll für ihn die Hahnenkamm-Abfahrt in Kitzbühel gewinnen. Russi gehört zu den Favoriten, riskiert alles und stürzt. Sein Vater stirbt nur kurze Zeit später. Weitere Schicksalsschläge werden folgen, denn auch seine erste Frau Michèle und sein jüngster Bruder Pius sterben frühzeitig. Jeder dieser Verluste trifft Bernhard Russi schwer, und jedes Mal kämpft er darum, wieder Oberwasser zu gewinnen. «DOK» zeigt Russi so persönlich wie noch nie. Filmautor Michael Bühler hat Bernhard Russi beim Pistenbau in Korea, im Skiweltcup, beim Klettern und mit der Familie begleitet. Er beobachtet, wie Russi aus einem Waldgebiet in Korea über Jahre die Olympia-Abfahrt 2018 formt, man erfährt, wie der Bewegungsmensch mit dem Älterwerden klarkommt und was ihm im Leben am wichtigsten ist. Nicht zuletzt zeigt der Film zeigt die Schlüsselmomente einer grossen Karriere und lässt Weggefährten wie Adolf Ogi, Jean-Claude Killy und Franz Klammer zu Wort kommen.


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