Big Pacific

  • Meerechsen auf den Galapagosinseln ernähren sich von Algen am Meeresboden. Vergrößern
    Meerechsen auf den Galapagosinseln ernähren sich von Algen am Meeresboden.
    Fotoquelle: ZDF/NHNZ, Richard Wollocon
  • Um zu jagen, können Muränen auf den Marshallinseln sogar kurzzeitig das Wasser verlassen. Vergrößern
    Um zu jagen, können Muränen auf den Marshallinseln sogar kurzzeitig das Wasser verlassen.
    Fotoquelle: ZDF/NHNZ, Ernie Kovacs
  • Kelpwälder am Meeresgrund sind die bevorzugte Speise von Seeigeln. Vergrößern
    Kelpwälder am Meeresgrund sind die bevorzugte Speise von Seeigeln.
    Fotoquelle: ZDF/NHNZ, Peter Kragh
  • Der Teufelsrochen fällt nur über winzige Beute her, daher frisst er fast pausenlos, um nicht zu verhungern. Vergrößern
    Der Teufelsrochen fällt nur über winzige Beute her, daher frisst er fast pausenlos, um nicht zu verhungern.
    Fotoquelle: ZDF/NHNZ, Ernie Kovacs
  • Die Nomura-Qualle wächst innerhalb eines Jahres von Reiskorn- auf Menschengröße. Vergrößern
    Die Nomura-Qualle wächst innerhalb eines Jahres von Reiskorn- auf Menschengröße.
    Fotoquelle: ZDF/NHNZ, Scott Snider
Natur+Reisen, Natur und Umwelt
Big Pacific

Infos
Produktionsland
Volksrepublik China / Neuseeland / USA
Produktionsdatum
2017
3sat
Mo., 03.09.
03:05 - 03:50
Folge 4, Der gierige Ozean


Im Pazifischen Ozean gibt es Nahrung im Überfluss, die Suche danach bestimmt das Leben der Meerestiere. Man trifft dort Kreaturen mit 100 Mündern - und auch das größte Maul der Weltmeere. Die Riesen des Pazifiks haben Besonderheiten entwickelt, um ihren immensen Nahrungsbedarf zu decken. Der Blauwal, das größte Tier der Welt, kann sich von winzig kleinen Krebstierchen ernähren, weil er mit seinem Riesenmaul bei jedem Bissen Unmengen von Krill verschlingt. Auch der Teufelsrochen fällt über winzige Beute her. Da diese kaum nahrhaft ist, frisst er fast pausenlos, um nicht zu verhungern. Die Nomura-Qualle, zunächst nur so groß wie ein Reiskorn, verspeist alles, was ihr in die Fangarme kommt, und kann so innerhalb eines Jahres größer werden als ein Mensch. Dabei stattet sich die Riesenqualle mit so vielen Mündern aus, wie für ein solch spektakuläres Wachstum notwendig sind. Ausgewachsene Walhaie können bis zu 15 Meter lang werden, doch als Jungtiere sind sie selbst eine leichte Beute. Seinen Nahrungsbedarf deckt der Meeresriese, indem er bei größeren Planktonansammlungen einfach sein Maul öffnet und die Kleinstlebewesen aus dem Wasser filtert. Damit ist er eine der gefräßigsten Kreaturen im Pazifik. Auf den Marshallinseln haben Muränen gelernt, an Land zu jagen, und auch die Schildkröten der Galapagosinseln haben Verhaltensweisen entwickelt, die ihr Überleben sichern. Entlang der Küste Kaliforniens lebt wiederum ein auf den ersten Blick sehr unscheinbarer Jäger: Die Grüne Riesenanemone harrt geduldig aus, bis die Strömungen des Pazifiks ihr Beute zuspielen, wobei diese auch gern einmal doppelt so groß sein kann wie sie selbst. Nicht weit entfernt, vor der Küste von Big Sur, könnte ein fragiles Ökosystem ohne den Hunger seiner Einwohner gar nicht überleben. Dort wächst auf dem Meeresboden ein riesiger Kelpwald, der in seinem Streben nach Sonnenlicht bis zu 45 Meter hoch wird. Dieser Algenwald bietet zahlreichen Arten Unterschlupf und dient ungeladenen Gästen auch als Nahrung. Der Rote Seeigel hat einen solchen Heißhunger auf Kelp, dass er die Meereswälder in wenigen Monaten in Meereswüsten verwandeln könnte. Wäre da nicht der Seeotter, der mit seiner Vorliebe für Seeigel dem Kelpwald zur Seite steht.


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