Bitcoin: Riskante Geldgeschäfte im Hinterhof

  • Der Kontaktmann habe nur die Verbindung zwischen den drei Österreichern, den selbst ernannten "Musketieren", die Optioment vertrieben haben, und Optioment selbst hergestellt, will aber mit dem Geschäft an sich nichts zu  tun haben. Vergrößern
    Der Kontaktmann habe nur die Verbindung zwischen den drei Österreichern, den selbst ernannten "Musketieren", die Optioment vertrieben haben, und Optioment selbst hergestellt, will aber mit dem Geschäft an sich nichts zu tun haben.
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  • Ein Rechercheteam bestehend aus vier Journalisten des ORF und der Tageszeitung "Die Presse" haben den Skandal rund um Optioment und deren Hintermänner aufgedeckt. Vergrößern
    Ein Rechercheteam bestehend aus vier Journalisten des ORF und der Tageszeitung "Die Presse" haben den Skandal rund um Optioment und deren Hintermänner aufgedeckt.
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  • Die berühmteste Kryptowährung Bitcoin stieg 2017 von nicht einmal 1000 Euro auf fast 17.000 Euro. Vergrößern
    Die berühmteste Kryptowährung Bitcoin stieg 2017 von nicht einmal 1000 Euro auf fast 17.000 Euro.
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  • Die berühmteste Kryptowährung Bitcoin stieg 2017 von nicht einmal 1000 Euro auf fast 17.000 Euro. Vergrößern
    Die berühmteste Kryptowährung Bitcoin stieg 2017 von nicht einmal 1000 Euro auf fast 17.000 Euro.
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  • Die berühmteste Kryptowährung Bitcoin stieg 2017 von nicht einmal 1000 Euro auf fast 17.000 Euro. Vergrößern
    Die berühmteste Kryptowährung Bitcoin stieg 2017 von nicht einmal 1000 Euro auf fast 17.000 Euro.
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  • Ein Rechercheteam bestehend aus vier Journalisten des ORF und der Tageszeitung "Die Presse" haben den Skandal rund um Optioment und deren Hintermänner aufgedeckt. Vergrößern
    Ein Rechercheteam bestehend aus vier Journalisten des ORF und der Tageszeitung "Die Presse" haben den Skandal rund um Optioment und deren Hintermänner aufgedeckt.
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  • Ein Rechercheteam bestehend aus Journalisten des ORF und der Tageszeitung "Die Presse" haben den "Optioment"-Skandal aufgedeckt. Die Vermutung: Es war ein Pyramiden-Spiel. Vergrößern
    Ein Rechercheteam bestehend aus Journalisten des ORF und der Tageszeitung "Die Presse" haben den "Optioment"-Skandal aufgedeckt. Die Vermutung: Es war ein Pyramiden-Spiel.
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  • Auf großen Veranstaltungen haben die drei Österreicher, die drei selbst ernannten "Musketiere", die Optioment, nach ihrer Version, nur vermarktet haben, 10.000 Anleger in das riskante Investment gelockt. Mit eigens ausgedachtem Provisionssystem für das Anwerben neuer Anleger, wurde das Keilen um Neukunden befeuert. Vergrößern
    Auf großen Veranstaltungen haben die drei Österreicher, die drei selbst ernannten "Musketiere", die Optioment, nach ihrer Version, nur vermarktet haben, 10.000 Anleger in das riskante Investment gelockt. Mit eigens ausgedachtem Provisionssystem für das Anwerben neuer Anleger, wurde das Keilen um Neukunden befeuert.
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  • Die drei Österreicher, die selbst ernannten "Musketiere", hätten "Optioment" nur vertrieben, sie selbst seien ebenfalls Geschädigte - so ihre Version. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Vergrößern
    Die drei Österreicher, die selbst ernannten "Musketiere", hätten "Optioment" nur vertrieben, sie selbst seien ebenfalls Geschädigte - so ihre Version. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.
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  • Von den rund 10.000 Geschädigten wollten nur wenige ihre abenteuerlichen Erfahrungen vor der Kamera schildern. Vergrößern
    Von den rund 10.000 Geschädigten wollten nur wenige ihre abenteuerlichen Erfahrungen vor der Kamera schildern.
    Fotoquelle: ZDF/ORF
  • Was vor zwei Jahren im Wohnzimmer noch auf dem privaten Rechner möglich war, funktioniert heute nur noch mit hunderten spezialisierten Hochleistungsrechnern: Mining - das Erzeugen von Kryptowährungen, wie Bitcoin. Vergrößern
    Was vor zwei Jahren im Wohnzimmer noch auf dem privaten Rechner möglich war, funktioniert heute nur noch mit hunderten spezialisierten Hochleistungsrechnern: Mining - das Erzeugen von Kryptowährungen, wie Bitcoin.
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Report, Wirtschaft und Konsum
Bitcoin: Riskante Geldgeschäfte im Hinterhof

3sat
Mi., 19.09.
20:15 - 21:00


2018 verlieren rund 10 000 Anleger Bitcoins im Wert von bis zu 100 Millionen Euro. Der "Fall Optioment" zählt zu den größten Bitcoin-Betrugsaffairen weltweit. Sein Epizentrum: Österreich. Was tun mit einer digitalen Währung, die sich längst einen Platz im Hinterhof der Geldwirtschaft erobert hat? Für Staatsanwälte, Polizei und die Finanzaufsicht ist das Thema "Bitcoin" Neuland, im Gegensatz zu der wachsenden Schar von Anhängern. Diese glauben längst an ein neues Geldsystem ohne Banken. Vor wenigen Jahren noch war es ein Thema ausschließlich für "Nerds", mittlerweile sind Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und Litecoin in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit angekommen. Nach dem Bitcoin-Hype 2017, der eng mit rasanten Kursgewinnen von bis zu 1600 Prozent verbunden war, diskutieren jetzt weltweit Regierungen, Ökonomen und Nationalbanken, wie sie mit dem Erfolg von Kryptowährungen umgehen sollen. Die neuen digitalen Währungssysteme spielen sich derzeit noch ausschließlich in den Hinterhöfen der Geldwirtschaft ab - ohne jede Regulierung. Für die stetig wachsende Anhängerschaft ist klar: Digitales Geld verspricht nicht nur Gewinne, sondern steht für ein neues Wirtschaften, für Transparenz und Sicherheit. Ein System ohne Banken, das von dem Vertrauensverlust genährt wird, den die Finanzkrise auslöste. Ein System, an dem vermeintlich jeder teilnehmen und letztlich profitieren kann. Gleichzeitig erschüttern immer mehr Betrugsfälle die schillernde Welt der Kryptowährungen. Der "Fall Optioment" ist nach wie vor noch nicht aufgeklärt. Die Politik will die Regulierung von Bitcoin und Co. verschärfen, ein eigenes Gesetz, die "Lex Optioment", ist in Arbeit. Die Autoren des Films sind Teil eines Rechercheteams des ORF und der österreichischen Tageszeitung "Die Presse", die Anfang Februar 2018 den "Fall Optioment" aufgedeckt haben. Die Dokumentation begleitet die weiteren Nachforschungen zum Betrugsfall und erklärt den Hintergrund der Kontroverse rund um die Kryptowährungen.


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