Beauty genießt eine unbeschwerte Jugend. Mit drei Jahren kommt das Tier zu einer Gruppe anderer Fohlen auf die Weide, mit vier Jahren wird es mit viel Geduld und Hafer vom geduldigen Farmer Grey an Beißstange, Sattel, Halfter und Zügel gewöhnt. Doch Grey muss sich von dem jungen Hengst trennen, verkauft ihn an Squire Gordon, der mit seiner Familie auf einem großen Anwesen lebt. Die kränkliche Dame des Hauses, Mrs. Gordon, gibt dem Pferd den Namen Black Beauty. Nach einer nächtlichen Kutschfahrt bei sintflutartigem Regen wird Black Beauty schwer krank. Denn der Stalljunge Joe Green, Gordons Neffe, gibt dem erhitzten und durstigen Pferd in seiner Unwissenheit kaltes Wasser zu trinken, anstatt es erst trocken zu reiben. Nur langsam wird das Tier wieder gesund, liebevoll betreut von Joe. Dass Black Beauty von Rennpferden abstammt, kann er beweisen, als seine Herrin lebensgefährlich erkrankt und schnellstens der Arzt geholt werden muss. Der kann zwar Mrs. Gordon behandeln, sie bleibt aber weiterhin kränkelnd. Die Familie muss in eine Gegend mit milderem Klima ziehen. Black Beauty landet im Stall von Lord und Lady Wexmire. Hier werden den Pferden die Köpfe hochgebunden, nur weil es die Mode verlangt. Für Black Beauty sind die Schmerzen dadurch in den Vorderbeinen, Nacken und Rücken fast unerträglich. Und die Zügel werden auf Befehl der Lady kontinuierlich immer enger geschnallt. Bei einem Reitunfall, den der Stallmeister John Manley im Alkoholrausch verursacht, wird Black Beauty schwer verletzt. Die Narben beeinträchtigen seine Schönheit, meint die snobistische herzlose Lady. Deshalb wird er verkauft. Vorübergehend dient Black Beauty als Mietpferd, als Reit- und auch Kutschenpferd, bis er schließlich in London bei Jerry Barker landet. Der spannt ihn für seine Droschkenfahrten ein. Eine schwere Arbeit für Black Jack, wie der Hengst nun genannt wird. Tagtäglich zieht er die schwere Droschke samt Passagiere über die Straßen Londons. Trotzdem fühlt er sich wohl bei der tierlieben Familie. Aber als ein schweres Lungenleiden Barker zwingt, sich vom Droschkengeschäft zurückzuziehen, kommt Black Jack zu einem Getreidehändler. Der schindet ihn zwei Jahre lang als Lastenpferd bis zur totalen Erschöpfung. Black Jack kann nicht mehr arbeiten und landet wieder einmal auf dem Pferdemarkt. Sein Schicksal, der Gang zum Abdecker, scheint besiegelt.