Blaues Wunder Pazifik

  • In den Gewässern vor San Diego taucht alljährlich das größte Tier auf, das jemals auf der Erde gelebt hat. Der Blauwal. Knapp 30 Meter lang und 200 Tonnen schwer. Vergrößern
    In den Gewässern vor San Diego taucht alljährlich das größte Tier auf, das jemals auf der Erde gelebt hat. Der Blauwal. Knapp 30 Meter lang und 200 Tonnen schwer.
    Fotoquelle: ZDF/Bob Cranston
  • Auf einem kleinen Atoll der Marshallinseln konnte man erstmals eine Muräne filmen, die den Landgang wagt, um an Beute zu gelangen. Vergrößern
    Auf einem kleinen Atoll der Marshallinseln konnte man erstmals eine Muräne filmen, die den Landgang wagt, um an Beute zu gelangen.
    Fotoquelle: ZDF/Ernie Kovacs
  • Der majestätische Riesenmanta mit über fünf Metern Spannweite wird wegen seiner Kopfflossen auch Teufelsrochen genannt. Vergrößern
    Der majestätische Riesenmanta mit über fünf Metern Spannweite wird wegen seiner Kopfflossen auch Teufelsrochen genannt.
    Fotoquelle: ZDF/Ernie Kovacs
  • Bei der Paarung der Tintenfische entpuppen  sich die Kraken-Weibchen als "Killerladys". Beim Pazifik-Streifen-Oktopus hat das Männchen eine Chance, den Liebesakt lebend zu überstehen. Vergrößern
    Bei der Paarung der Tintenfische entpuppen sich die Kraken-Weibchen als "Killerladys". Beim Pazifik-Streifen-Oktopus hat das Männchen eine Chance, den Liebesakt lebend zu überstehen.
    Fotoquelle: ZDF/Ernie Kovacs
  • Im harten Überlebenskampf hat jede Art eigene Tricks zur Jagd oder Tarnung entwickelt. Der Froschfisch oder auch Vielfleck-Anglerfisch nimmt die Form eines Schwamms an und passt den richtigen Moment ab, um sich die ahnungslose Beute zu schnappen. Vergrößern
    Im harten Überlebenskampf hat jede Art eigene Tricks zur Jagd oder Tarnung entwickelt. Der Froschfisch oder auch Vielfleck-Anglerfisch nimmt die Form eines Schwamms an und passt den richtigen Moment ab, um sich die ahnungslose Beute zu schnappen.
    Fotoquelle: ZDF/Bob Cranston
  • Der Blauwal ist das größte Tier, das jemals auf der Erde gelebt hat. Mit seinen 200 Tonnen ist er so schwer wie 2500 Menschen. Vergrößern
    Der Blauwal ist das größte Tier, das jemals auf der Erde gelebt hat. Mit seinen 200 Tonnen ist er so schwer wie 2500 Menschen.
    Fotoquelle: ZDF/Johnny Friday
  • Die Nomura-Qualle ist mit ihren zwei Meter Schirmdurchmesser nicht nur die größte Qualle des Pazifiks, sondern eine der größten des ganzen Planeten. Vergrößern
    Die Nomura-Qualle ist mit ihren zwei Meter Schirmdurchmesser nicht nur die größte Qualle des Pazifiks, sondern eine der größten des ganzen Planeten.
    Fotoquelle: ZDF/Scott Snider
  • Das Salzwasserkrokodil ist das größte heute lebende Krokodil der Welt. Es kann auf das offene Meer hinausschwimmen und 16 Kilometer am Tag zurücklegen. Pausen legt es unter Wasser ein und fährt seinen Kreislauf soweit herunter, dass selbst das Herz kaum noch schlägt. Vergrößern
    Das Salzwasserkrokodil ist das größte heute lebende Krokodil der Welt. Es kann auf das offene Meer hinausschwimmen und 16 Kilometer am Tag zurücklegen. Pausen legt es unter Wasser ein und fährt seinen Kreislauf soweit herunter, dass selbst das Herz kaum noch schlägt.
    Fotoquelle: ZDF/Dave Abbott
  • Im Liebesnest verharrt das Pazifik-Streifen-Oktopus-Weibchen unruhig in Erwartung eines Partners. Für das Männchen ist Sex mit ihr enorm gefährlich. Der Liebesakt mit der "Killerlady" kann tödlich enden. Vergrößern
    Im Liebesnest verharrt das Pazifik-Streifen-Oktopus-Weibchen unruhig in Erwartung eines Partners. Für das Männchen ist Sex mit ihr enorm gefährlich. Der Liebesakt mit der "Killerlady" kann tödlich enden.
    Fotoquelle: ZDF/Hayes Baxley
  • Auf einer kleinen Felsinsel mitten im Golf von Bo Hai vor China spielen sich im Herbst dramatische Szenen ab. 20000 Grubenottern erwarten hungrig die eintreffenden Zugvögel. Die erschöpften kleinen Gäste ahnen von der lauernden Gefahr nichts. Vergrößern
    Auf einer kleinen Felsinsel mitten im Golf von Bo Hai vor China spielen sich im Herbst dramatische Szenen ab. 20000 Grubenottern erwarten hungrig die eintreffenden Zugvögel. Die erschöpften kleinen Gäste ahnen von der lauernden Gefahr nichts.
    Fotoquelle: ZDF/John Cullum
Natur+Reisen, Natur und Umwelt
Blaues Wunder Pazifik

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2018
ZDFneo
Sa., 02.02.
07:35 - 08:20
Folge 1, Paradies und Hölle


Vom 40 000 Kilometer langen Feuerring umzogen, zwingt der größte und tiefste Ozean der Welt seine Bewohner zu ebenso erbarmungslosen wie fantasiereichen Überlebensstrategien. Der Pazifik ist Paradies und Hölle zugleich. Einerseits schier unendliche Weiten, Korallenriffe und riesige Nahrungsgründe, andererseits Armeen gieriger Mäuler, Jäger mit ausgefallensten Waffen, Erdbeben, Vulkanausbrüche und heftigste Wirbelstürme. In zwei Teilen liefert die in Ultra-HD gefilmte Dokumentationsreihe neue Einblicke in die Lebenswelt der großen und kleinen Helden des wilden Pazifiks, der ein Drittel der Erdoberfläche einnimmt. Die Riesen des Pazifiks leben von den Kleinsten - und es gelingt ihnen tatsächlich, ihren unersättlichen Nahrungsbedarf zu decken. 40 Millionen winzige Krebstierchen wandern täglich in den Bauch des Blauwals, des größten Tieres der Welt. Auch der majestätische Manta mit über fünf Metern Spannweite ernährt sich von kleinsten Beutetieren. Der Appetit der Nomura-Qualle ist so gewaltig, dass ihr ein Maul nicht genügt. Zunächst nur so groß wie ein Reiskorn, verschlingt sie alles, was ihr in die Fangarme kommt. Innerhalb eines Jahres wird der Zwerg größer werden als ein ausgewachsener Mann. Walhaie zählen zu den gefräßigsten Kreaturen im Pazifik, ernähren sich aber auch von Kleinstlebewesen. Diese Knorpelfische können bis zu 15 Meter lang werden. Aber auch kleine Ozeanbewohner haben riesigen Hunger. Vor der Küste von Big Sur könnte ein fragiles Ökosystem ohne den Appetit der agilen Seeotter gar nicht überleben. Der von gigantischen Tangen gebildete Kelpwald, der zahlreichen Arten als Unterschlupf dient, wird von Scharen des Roten Seeigels zerstört. Die Stacheltiere verwandeln die Meereswälder in wenigen Monaten in Meereswüsten. Doch zum Glück gibt es den Seeotter, der mit seiner Vorliebe für die stacheligen Fresser zum Förster der Kelpwälder wird. Er kann an einem einzigen Tag bis zu 1500 Seeigel verschlingen und somit ihren Bestand regulieren, aber nicht vernichten. Auch die Oliv-Bastardschildkröte sichert ihr Überleben durch die schiere Menge ihrer Nachkommen. Ein grandioses Aufgebot erlebt man im September an der Küste Costa Ricas. Hunderttausende von Schildkröten kehren gleichzeitig zu ihrem Geburtsstrand zurück, um dort ihre Eier abzulegen. Wie sie den Weg alle zur gleichen Zeit hierher finden, konnten Wissenschaftler noch nicht vollständig enträtseln. Pro Saison vergraben die Schildkröten bis zu 100 Millionen Eier. Doch Rabengeier und andere Raubvögel sowie Hunde fallen über die Gelege und später über die Jungtiere erbarmungslos her. Nur acht Prozent der Kleinen gelingt es, das offene Meer zu erreichen. Eine wahnwitzige Strategie der Natur. Mehrere Kamerateams haben monatelang den Ozean durchkreuzt, um solche Verhaltensweisen zu filmen, um bekannten Meeresriesen, seltenen Bewohnern und bislang weniger erforschten Tierarten auf die Spur zu kommen. Sie wurden Zeugen von faszinierenden Naturphänomenen, atemberaubenden Kämpfen und ungewöhnlichen Fortpflanzungsstrategien. Trotz aller Bemühungen gibt der Pazifik aber noch lange nicht all seine Geheimnisse preis.


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