Böse Bauten

  • Der ehemalige Führerbau in München: In Hitlers Arbeitszimmer musizieren heute Studierende der Musikhochschule. Vergrößern
    Der ehemalige Führerbau in München: In Hitlers Arbeitszimmer musizieren heute Studierende der Musikhochschule.
    Fotoquelle: ZDF/Hans Jakobi
  • Geheimnisse im Untergrund: Was verbirgt sich unter dem Führerbau am Münchner Königsplatz, dem Repräsentationsort der Nazis? Vergrößern
    Geheimnisse im Untergrund: Was verbirgt sich unter dem Führerbau am Münchner Königsplatz, dem Repräsentationsort der Nazis?
    Fotoquelle: ZDF/Hans Jakobi
  • Die Zeppelintribüne auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände in Nürnberg: sanieren oder verfallen lassen? Vergrößern
    Die Zeppelintribüne auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände in Nürnberg: sanieren oder verfallen lassen?
    Fotoquelle: ZDF/Hans Jakobi
  • Der ehemalige Führerbau in München: Hier residiert jetzt die Hochschule für Musik und Theater. Vergrößern
    Der ehemalige Führerbau in München: Hier residiert jetzt die Hochschule für Musik und Theater.
    Fotoquelle: ZDF/Hans Jakobi
  • Kaum bekannt: das gigantische Atelier von Hitlers Lieblingsbildhauer Josef Thorak, gebaut von Albert Speer. Vergrößern
    Kaum bekannt: das gigantische Atelier von Hitlers Lieblingsbildhauer Josef Thorak, gebaut von Albert Speer.
    Fotoquelle: ZDF/Hans Jakobi
  • Schweres Erbe: der ehemalige Führerbau in München, in dem heute die Hochschule für Musik und Theater residiert. Vergrößern
    Schweres Erbe: der ehemalige Führerbau in München, in dem heute die Hochschule für Musik und Theater residiert.
    Fotoquelle: ZDF/Hans Jakobi
Report, Architektur
Böse Bauten

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2015
ZDFinfo
Fr., 08.06.
21:00 - 21:45
Hitlers Architektur - Spurensuche in München und Nürnberg


Jahrzehnte nach Kriegsende stehen sie immer noch: Bauten aus der Zeit des Nationalsozialismus. Zu entdecken sind besonders protzige und prominente Nazi-Relikte in München und Nürnberg. Trotz Kriegsbomben und späterer Versuche, die baulichen Hinterlassenschaften des Nazi-Regimes auszulöschen, haben einige dieser unbequemen Monumente bis heute überlebt. Wie sollen wir mit der Architektur der NS-Zeit umgehen? Sanieren oder dem Zerfall preisgeben? München: Nur einen Steinwurf vom Königsplatz entfernt lag einst der "Führerbau", in dem heute die Hochschule für Musik und Theater residiert. Selbst für Alexander Krause, der seit 18 Jahren Kanzler der Hochschule ist, birgt der noch weitgehend unerforschte Untergrund des Gebäudes immer wieder Überraschungen. Mit dem Archäologen Christian Behrer und dem Kunsthistoriker Timo Nüßlein arbeitet er sich von einer ungeklärten Frage zur nächsten: eine "Treppe ins Nichts", ein mit Stacheldraht verbarrikadierter Durchgang, ein einsturzgefährdeter Raum unter dem "Ehrentempel" mit einer seltsamen Telefonanlage. Welche Geheimnisse verbergen sich in der Tiefe? Der benachbarte "NSDAP-Verwaltungsbau", in dem heute das Zentralinstitut für Kunstgeschichte seinen Sitz hat, das Haus der Kunst, das Wirtschaftsministerium, der Odeonsplatz mit der Feldherrenhalle - viele dieser von Nazi-Architekten gestalteten Bauwerke sind längst zum gewohnten und lange wenig hinterfragten Bestandteil des Stadtbilds geworden. Die ZDF-Dokumentation geht auch an Orte, die weniger bekannt sind. In das ehemalige Atelier des Nazi-Bildhauers Josef Thorak, das einstige Zwangsarbeiterlager Neuaubing oder in die Polizeiinspektion 22 am Prinzregentenplatz. Hier hat sich tatsächlich die ehemalige Privatwohnung Hitlers befunden. "Böse Bauten" ist der zweite Teil einer Reihe, die sich mit dem baulichen Erbe aus der NS-Zeit beschäftigt. Die sperrigen, die verstörenden Baudenkmale: Sie sind ein Teil unserer Geschichte, die nicht zu verdrängen ist und die an einigen Stellen auch nicht so einfach abgeräumt werden kann.


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