Im Juli 1985 reckt ein 17-Jähriger seine Fäuste in den Himmel über London. Boris Becker, der rotblonde Junge aus Leimen, hat Wimbledon gewonnen, das bedeutendste Tennisturnier der Welt. 15.000 Menschen jubeln im Stadion, Millionen vor den Fernsehschirmen. Dies ist die große Zäsur im Leben von Boris Becker, die alles verändern soll. Dieser Sieg ist erst der Anfang. Dreimal gewinnt Boris Becker Wimbledon, holt insgesamt sechs Grand-Slam Titel. Seine erste Million macht er mit 18, spielt insgesamt 25 Millionen an Preisgeldern ein. Sein Name wird zur Marke und sorgt für noch mehr Millionen in den Kassen der Werbeindustrie. Es folgen Einladungen von Präsidenten, Königshäusern, vom Weißen Haus und vom Papst. Er löst in Deutschland eine Beckermania aus, wird herumgereicht und vereinnahmt.