Aus dem Krieg gegen Perugia kehrt der junge Francesco Di Bernardone krank nach Hause. Von seiner Mutter Pica liebevoll gepflegt, erlebt er sein bisheriges Leben in Fieberfantasien und quält sich mit Schuldgefühlen wegen seines hochmütigen Lebensstils. Nachdem er seine Krankheit überwunden hat, ist er verändert, verbringt seine Tage sinnend in der Natur, wo er Claire begegnet, die im Gegensatz zu seiner Familie und seinen alten Freunden sein jetziges Verhalten nicht verurteilt. Bei einem Streifzug durchs umbrische Hochland entdeckt Francesco eine alte Kirchenruine, in welcher ein gemaltes Kruzifix hängt, dessen stiller Ausdruck ihn tief berührt. Sein Vater Pietro verlangt, dass Francesco wieder im Geschäft mitarbeitet. Um ihn zu motivieren, zeigt der Tuchhändler ihm die Schätze, die der schamlose Kriegsgewinnler angehäuft hat. Entsetzt beobachtet Francesco die Arbeitsbedingungen in der Färberei. Er öffnet die Türen und führt die Arbeiter zur Erholung in die Sonne. Sein Vater tobt. Die Familie fürchtet allmählich um Francescos Geisteszustand. Um ihn zu kurieren, zwingt man ihn zum sonntäglichen Besuch der Messe. Francesco erträgt die ernste, bedrückende Atmosphäre in der Kirche nicht, in der die Armen an den Rand gedrängt werden, während die Reichen mit ihrem Schmuck protzen. Er verlässt die Kirche. Er hat erkannt, dass Reichtum nicht glücklich macht, und wirft die teuren Stoffballen seines Vaters aus dem Fenster. Gerechtigkeit fordernd bringt ihn sein Vater zum Bischof, vor dem Francesco sich zu Armut im Sinne Jesu Christi bekennt, seine Kleider ablegt und sich von seinen Eltern lossagt.