Am 8. September 1966 startete das legendäre "Raumschiff Enterprise" zu seiner ersten Mission ins All. Die Serie wurde zum kulturellen Phänomen. Niemand konnte damals den Erfolg der Low-Budget-Serie vorhersehen. Dennoch wurde "Star Trek" nicht nur zum Vorreiter für viele Entwicklungen in Technik und Wissenschaft, sondern war ebenso wegweisend in gesellschaftlicher und politischer Hinsicht. "Star Trek" ist kosmopolitisch und emanzipiert, denn bereits 1966 leben der Russe Chekov und der Amerikaner Kirk friedlich zusammen. Ebenso arbeiten Frauen in verantwortungsvollen Positionen. Vor 50 Jahren keine Alltäglichkeit in einer Gesellschaft, die vor allem in Amerika noch vom Rassismus geprägt war. Der Kuss von Captain Kirk und Lieutenant Uhura war ein Skandal, war es doch der erste Kuss zwischen Schwarz und Weiß im Fernsehen. Der ausstrahlende Sender NBC hatte 1968 noch Skrupel, diese Episode auszustrahlen. Im Smithsonian Air and Space Museum in Washington, D.C. wird das Modell des Raumschiffs Enterprise restauriert. Das Science Fiction Museum in Seattle rekonstruiert die Brücke des Raumschiffs. Die Arbeiten in den beiden Museen sowie die Suche nach verschollenen Original-Requisiten bilden die Rahmenhandlung der Dokumentation. Exkurse zu Technik, Politik und Kultur werden durch Original- Filmausschnitte belegt. Ehemalige Teammitglieder und Schauspieler, unter anderen Nichelle Nichols , berichten aus erster Hand und geben so einen exklusiven Einblick.