Torarin und seine Schwester Svalin leben in Akkarfjord, einem kleinen abgelegenen Dorf im äußersten Norden Norwegens. Als sie sich ein Pferd zum Reiten wünschen, kaufen ihnen die Eltern stattdessen zwei mongolische Kamele. Sie denken, dass Kamele das raue Klima besser aushalten als Pferde. Die Kinder können es kaum erwarten, die Kamele Bur und Bestla zu reiten. Allerdings lassen sich nur dressierte Kamele gefahrlos besteigen. Torarin versucht sich zunächst selbst als Dresseur, doch es gelingt ihm nicht, Bur und Bestla neue Fähigkeiten beizubringen. Die Familie benötigt einen professionellen Dresseur. Als sie in Norwegen keinen finden, begeben sie sich auf eine lange Reise in die Mongolei - die Heimat der Vorfahren von Bur und Bestla. Hier suchen sie einen Trainer, der bereit ist, nach Norwegen zu kommen und dort die Kamele zu dressieren. Tief in der mongolischen Wüste werden sie fündig: Sie lernen den Kameltrainer Adiya kennen und laden ihn zu sich nach Norwegen ein. Seine Trainingsmethoden sind allerdings alles andere als sanft. Die mongolische Dressur basiert auf der Grundidee, den Willen des Tieres zu brechen. Eines Tages wird Bur verletzt. Er hinkt. Dann kann auch Adiya nicht mehr. Er hat Schuldgefühle und ist niedergeschlagen. Torarins Familie macht Adiya wegen der Verletzung keine Vorwürfe, bittet ihn allerdings um eine behutsamere Behandlung. Adiya und die Familie kombinieren verschiedene Trainingsmethoden. Wird es funktionieren? Werden Torarin und Svalin endlich auf Bur und Bestla reiten können?