Capernaum - Stadt der Hoffnung
Spielfilm, Drama • 25.11.2021 • 22:30 - 00:40
Lesermeinung
prisma-Redaktion
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Originaltitel
Capharnaüm
Produktionsland
LIBN, F, USA, GB, ZYP, KAT
Produktionsdatum
2018
Altersfreigabe
12+
Kinostart
Do., 17. Januar 2019
Spielfilm, Drama

Capernaum - Stadt der Hoffnung

"Sie haben mich auf die Welt gebracht." Mit dieser ungewöhnlichen Begründung klagt der kleine Zain gegen seine Eltern vor Gericht. Der 12-Jährige wächst unter ärmlichen Verhältnissen in einem heruntergekommenen Viertel Beiruts auf. Die Schule darf er nicht besuchen, und muss stattdessen als Straßenverkäufer zum Unterhalt der vielköpfigen, aus Syrien geflüchteten Familie beisteuern. Als Zain erfährt, dass seine 11-jährige Schwester den wesentlich älteren Vermieter ihrer Wohnung heiraten soll, versucht er die Zwangsehe mit allen Mitteln zu verhindern. Zains Mühen sind vergeblich, und aus Wut verlässt er seine Familie. Der Junge findet bei der Äthiopierin Rahil Unterschlupf. Die alleinerziehende Mutter ist illegal eingewandert und arbeitet als Putzfrau. In ihrer Abwesenheit soll sich Zain um Rahils einjährigen Sohn Yonas kümmern. Eines Abends kehrt Rahil nicht zurück. Daraufhin beginnt Zain, seine Flucht nach Schweden vorzubereiten. Vorher aber will er Yonas bei einer Gastfamilie unterbringen. Doch das Schicksal meint es nicht gut mit Zain. Die Realisation von "Capernaum - Stadt der Hoffnung" gestaltete sich für die libanesische Regisseurin Nadine Labaki ("Caramel") als äußerst problematisch. Die Filmemacherin wollte ein möglichst wahrheitsgetreues Abbild der Lebensverhältnisse von Migranten in Beirut liefern. Labaki drehte deshalb nicht nur an Originalschauplätzen und mit Laiendarstellern, sie ließ auch die Erfahrungen und Erlebnisse der Einwanderer in die Handlung mit einfließen. Am Ende erstreckte sich die Produktion über sechs lange Jahre. Das aufwühlende Sozialdrama wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem auf dem Filmfestival von Cannes.

Der Trailer zu "Capernaum - Stadt der Hoffnung"

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