Carolin Kebekus und das DCKS Festival
Info, Menschen • 24.06.2022 • 00:40 - 01:40
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Originaltitel
Carolin Kebekus und das DCKS Festival
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2022
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Carolin Kebekus und das DCKS Festival

Es gehört zur jährlichen Festivalsaison wie lange Kloschlangen, mieses Wetter, warmes Dosenbier, Handbrot und ungewaschene Haare: Die meist vergebliche Suche nach den weiblichen Künstlerinnen im Line-Up der großen deutschen und internationalen Festivals. Auch in diesem Jahr machten die Festival-Urgesteine wieder Negativ-Schlagzeilen mit einem extrem männlich dominierten Line-Up und einem Frauenanteil von oft unter zehn Prozent. Den Musikerinnen ist damit die Sichtbarkeit verwehrt. Als Carolin Kebekus im Juli 2021 in ihrer Carolin Kebekus Show (WDR für Das Erste) den Sexismus in der Musikbranche thematisiert und ein brandneues Musikfestival mit female fronted Bands ankündigt, fällt der Startschuss für das DCKS Festival. Was als eine fixe Idee beginnt, wird nun offiziell. Es gibt kein Zurück mehr. Carolin und ihr Team starten höchst motiviert in die Planung. Aber da wissen sie noch nicht, auf was sie sich eingelassen haben. Innerhalb kürzester Zeit ein großes Festival zu organisieren und tausende Tickets zu verkaufen, heißt nämlich ganz schön viel Arbeit. Und wer ein All Female Line-Up Festival organisiert, der muss vor allem gegen viele Widerstände und Vorbehalte kämpfen. Die Dokumentation begleitet Carolin Kebekus und den Weg des DCKS Festivals, das Künstlerinnen ihre längst überfällige Repräsentanz geben will. Dabei richtet sich der Blick allem voran auf die Musikerinnen, u. a. Judith Holofernes, MINE, No Angels, und ihre Geschichten selbst, aber auch auf die Hintergründe einer Branche, in der Gleichberechtigung noch immer ein Fremdwort ist - Kann das Festival ein Startschuss für die längst überfällige Veränderung der Musikindustrie sein? Eine Produktion der bildundtonfabrik (btf GmbH) im Auftrag des Westdeutschen Rundfunks Diese Sendung ist nach der Ausstrahlung ein Jahr lang in der ARD Mediathek verfügbar.

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