Charles Dickens' Weihnachtsgeschichte

  • Dem Geizkragen Scrooge erscheint der Geist der gegenwärtigen Weihnacht (Edward Woodward) und zeigt ihm, wie schön Weihnachten sein kann. Vergrößern
    Dem Geizkragen Scrooge erscheint der Geist der gegenwärtigen Weihnacht (Edward Woodward) und zeigt ihm, wie schön Weihnachten sein kann.
    Fotoquelle: SWR/telepool
  • Der Geist der zukünftigen Weihnacht jagt dem Weihnachtsmuffel Scrooge (George C. Scott) einen großen Schrecken ein. Vergrößern
    Der Geist der zukünftigen Weihnacht jagt dem Weihnachtsmuffel Scrooge (George C. Scott) einen großen Schrecken ein.
    Fotoquelle: SWR/telepool
  • Fred Holywell (Roger Rees, r.) versucht seinen Onkel Ebenezer Scrooge (George C. Scott, M.) davon zu überzeugen, seinen Angestellten zu Weihnachten frei zu geben. Vergrößern
    Fred Holywell (Roger Rees, r.) versucht seinen Onkel Ebenezer Scrooge (George C. Scott, M.) davon zu überzeugen, seinen Angestellten zu Weihnachten frei zu geben.
    Fotoquelle: SWR/telepool
  • Auch die spielenden Kinder können Ebenezer Scrooge (George C. Scott) nicht mit dem Geist der Weihnacht anstecken. Vergrößern
    Auch die spielenden Kinder können Ebenezer Scrooge (George C. Scott) nicht mit dem Geist der Weihnacht anstecken.
    Fotoquelle: SWR/telepool
TV-Film, TV-Drama
Charles Dickens' Weihnachtsgeschichte

Infos
Originaltitel
A Christmas Carol
Produktionsland
Großbritannien
Produktionsdatum
1984
Kinostart
Mo., 17. Dezember 1984
SWR
Sa., 22.12.
13:35 - 15:15


Der alte Ebenezer Scrooge ist ein hartherziger Geizkragen, wie man ihn im ehrwürdigen London wohl kaum ein zweites Mal antrifft. Für seine bedürftigen Mitmenschen hat er nur Geringschätzung übrig und Weihnachten hält er für geld- und zeitverschwendenden Humbug. In der Nacht zum 25. Dezember jedoch erhält er unerwarteten Besuch. Der Geist seines verstorbenen Geschäftspartners Jacob Marley sucht ihn auf, um ihn vor einem schrecklichen Schicksal zu warnen. Die schaurige Erscheinung ist an eine lange, schwere Eisenkette gefesselt. Jene Kette, die er sich mit seiner Hartherzigkeit, seiner Gier und seinem Geiz im Leben selbst geschmiedet hat. Marley bietet Scrooge nun eine Möglichkeit sich zu bessern und seine eigene, jetzt noch unsichtbare Kette abzustreifen. Dazu werden ihn drei Geister aufsuchen. Zunächst erscheint Scrooge tatsächlich der Geist der vergangenen Weihnacht und nimmt ihn mit auf eine Reise in seine eigene Vergangenheit, wo er sich selbst als einsamen und verlassenen Knaben sieht, da sein Vater ihm nicht vergeben konnte, dass seine Mutter bei seiner Geburt im Kindbett gestorben war. Auch zeigt der Geist ihm seine große Liebe Belle wieder, deren Gunst er durch seinen damals aufkeimenden Geiz verloren hat. Verwirrt fällt Scrooge in unruhigen Schlaf, als ihm der zweite angekündigte Besucher, der Geist der gegenwärtigen Weihnacht erscheint. Der riesenhafte Geselle führt Scrooge durch den Weihnachtstag all seiner direkten Mitmenschen: seinem Angestellten Cratchit mit seinem kranken Sohn Tiny Tim, seinem Neffen Fred und seiner Familie, und auch in die Armenviertel. Überall sorgt die Weihnachtszeit für feierliche Stimmung - Scrooge wird aber mit seinen hartherzigen Aussagen konfrontiert, dass es doch für solche Menschen Gefängnisse und Arbeitshäuser gebe. Kurz darauf erscheint auch noch der Geist der zukünftigen Weihnacht, eine durch und durch düstere Erscheinung, die ihm vor Augen führt, was Geiz und Gier in dieser Welt alles anrichten können. Als er dann auch noch auf dem Friedhof mit seinem eigenen kargen, ungepflegten Grab konfrontiert wird, bricht Scrooge zusammen und gelobt auf seinen Knien sich zu bessern und die Weihnacht in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in seinem Herzen zu bewahren. Plötzlich befindet Scrooge sich am Morgen des 25. Dezembers wieder in seinem Schlafzimmer, als wäre er nie weg gewesen. Erleichtert springt er durch das Zimmer, voll guter Vorsätze für sein "neues Leben". Und Scrooge wird seinem Schwur vor den Geistern mehr als gerecht.

Eine Filmkritik sowie weitere Infos zu "Charles Dickens' Weihnachtsgeschichte" finden Sie hier.


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