China: Die verlorenen Gräber der Unsterblichkeit

  • Im Grab des Kaisers Jing wurden etwa 8.000 kleine Terrakottafiguren gefunden - die nackten Figuren waren einst vermutlich in Seide gekleidet. Vergrößern
    Im Grab des Kaisers Jing wurden etwa 8.000 kleine Terrakottafiguren gefunden - die nackten Figuren waren einst vermutlich in Seide gekleidet.
    Fotoquelle: ARTE France
  • Kaiser Wu, der Sohn von Kaiser Jing, nahm regelmäßig zerstoßene Jade zu sich in dem Glauben, dadurch Unsterblichkeit zu erlangen (Spielszene). Vergrößern
    Kaiser Wu, der Sohn von Kaiser Jing, nahm regelmäßig zerstoßene Jade zu sich in dem Glauben, dadurch Unsterblichkeit zu erlangen (Spielszene).
    Fotoquelle: ARTE France
  • Im Grab des Kaisers Jing wurde eine Mumie aus Jade und Gold gefunden - das Stück ist weltweit einzigartig. Vergrößern
    Im Grab des Kaisers Jing wurde eine Mumie aus Jade und Gold gefunden - das Stück ist weltweit einzigartig.
    Fotoquelle: ARTE France
  • Im Grab des Kaisers Jing wurden 2015 etwa 8.000 kleine Terrakottafiguren entdeckt, die bis ins kleinste Detail das Leben am kaiserlichen Hof darstellen. Vergrößern
    Im Grab des Kaisers Jing wurden 2015 etwa 8.000 kleine Terrakottafiguren entdeckt, die bis ins kleinste Detail das Leben am kaiserlichen Hof darstellen.
    Fotoquelle: ARTE France
Report, Dokumentation
China: Die verlorenen Gräber der Unsterblichkeit

Infos
Synchronfassung, Online verfügbar von 16/06 bis 24/06
Produktionsland
Volksrepublik China / Großbritannien
Produktionsdatum
2015
arte
Sa., 16.06.
13:05 - 14:00


In Xi'an, der alten Hauptstadt des kaiserlichen China, wurden unweit der Fundstätte der berühmten Terrakotta-Armee in einem zweiten Grab Terrakottafiguren gefunden, die den gesamten kaiserlichen Hof repräsentieren - alle nackt. Die Ausgrabungsstätte enthält die sterblichen Überreste des Kaisers Jing, eines der bedeutendsten Herrscher der Han-Dynastie. Viele Aspekte der Han-Epoche, die für das goldene Zeitalter Chinas steht, sind bisher ungeklärt. Die Chinesen verstehen sich selbst als das "Volk der Han", ihre Sprache bezeichnen sie als die der Han, das Gleiche gilt für die Schrift. Doch über der Erde gibt es kaum sichtbare Zeugnisse aus ihrer Zeit, die besten Indizien enthalten ihre Gräber. Die in der letzten Ruhestätte des Kaisers Jing entdeckten Artefakte liefern neue Erkenntnisse über den Reichtum am Hof und die Regierungsform des Kaisers, der die Grundlagen für ein 2.000 Jahre währendes Reich legte. Auch über die Lebensweise und die besondere Art zu handeln, zu kämpfen und zu sterben geben sie Aufschluss. In Han Yang Ling befinden sich 8.000 Statuen. Sie stellen Personen in allen Situationen des Lebens dar und veranschaulichen die ungeheure Größe von Jings Reich. Genauere Untersuchungen ergaben, dass die Figuren ursprünglich in Seide, eines der wertvollsten Materialien der damaligen Zeit, gekleidet waren. Entdeckt wurden diese außergewöhnlichen Kunstwerke aus der Zeit einer der bedeutendsten Dynastien im Jahr 2015. Besonders beeindruckend sind die aus 4.000 Jadesteinen zusammengesetzten und mit Goldfäden zusammengenähten Kleidungsstücke sowie ein Sarg aus Jade, der restauriert werden konnte und in ganz China einzigartig ist.


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