Chinas mythische Berge

  • Blick auf den Tempel des Jinding. Vergrößern
    Blick auf den Tempel des Jinding.
    Fotoquelle: ZDF/HR
  • Der Tempel des Jinding. Vergrößern
    Der Tempel des Jinding.
    Fotoquelle: ZDF/HR
  • Zeremonie buddhistischer Mönche im Kloster Dafo. Vergrößern
    Zeremonie buddhistischer Mönche im Kloster Dafo.
    Fotoquelle: ZDF/HR
  • Puxian auf dem "Goldenen Gipfel". Vergrößern
    Puxian auf dem "Goldenen Gipfel".
    Fotoquelle: ZDF/HR
  • Ein Tibetmakake: Am Emei Shan liegt die größte Affenschutzzone Chinas. Vergrößern
    Ein Tibetmakake: Am Emei Shan liegt die größte Affenschutzzone Chinas.
    Fotoquelle: ZDF/HR
  • Der vielköpfige Boddhisatva Puxian. Vergrößern
    Der vielköpfige Boddhisatva Puxian.
    Fotoquelle: ZDF/HR
Natur+Reisen, Land und Leute
Chinas mythische Berge

Infos
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2013
3sat
Mi., 03.01.
09:05 - 09:50
Folge 1, Emei Shan


In China leben annähernd 100 Millionen Buddhisten. Der Heilige Berg Emei Shan in der Provinz Sichuan ist mit 3099 Metern der höchste verehrte Berg der chinesischen Buddhisten. Er ist ein Dreitausender in der Nähe der Millionenmetropole Chengdu, an den östlichen Ausläufern des Himalaya. Der Weg hinauf auf den heiligen Gipfel dauert mit dem Auto zwei Stunden; zu Fuß mindestens zwei Tage. Hunderttausende Pilger zieht es jährlich gen Gipfel. Sie wandern 52 Kilometer aufwärts, um dem Himmel näher zu kommen, vorbei an Tempeln und Klöstern, unter dichten Baumkronen des eindrucksvollen Monsunwaldes. Über die Seidenstraße war der Buddhismus aus Indien im 6. Jahrhundert nach China gekommen, um hier in einer Vermischung mit Konfuzianismus und Daoismus zur Volksreligion zu werden: dem chinesischen Buddhismus. Buddha selbst soll einst seinen besten Schüler aus Indien an den Emei Shan geschickt haben. Samantabatr, chinesisch "Puxian" genannt, kam auf einem Elefanten geflogen und wird seitdem dort verehrt, seit 1400 Jahren. Der erste buddhistische Tempel Chinas wurde hier gebaut, und mittlerweile gibt es am Fuße des Berges auch den größten. Die Dokumentation erschließt den Berg etappenweise bis hinauf auf den 3000 Meter hohen Gipfel. Sie führt durch opulente Landschaften, taucht ein in die Welt von Kungfu-Meistern und Kräuterheilern, führt in die größte Affenschutzzone Chinas und zum größten sitzenden Buddha der Welt, dem gigantischen Buddha von Leshan. Und sie besucht Klöster und Tempel, die nach der Schließung durch Mao wieder gefüllt sind mit spirituellem Leben. Sie erzählt aus dem Leben der Mönche und von der typisch chinesischen Mischung aus Frömmigkeit und Tourismus. Denn natürlich haben die Chinesen inzwischen auch eine Straße und eine Seilbahn auf den Berg gebaut. Doch nicht jedes Kloster ist leicht erreichbar.


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