Nachdem der islamistische Präsident Mohammed Mursi zwei Jahre nach der Ägyptischen Revolution durch das Militär ersetzt wird, herrscht im Land der Ausnahmezustand. Es beginnen sich unterschiedliche Lager aus politischen Richtungen zu bilden.

Die der Revolutionäre, der Muslimbruderschaft und der Armee. Als das Militär auf eine Demonstration trifft, beginnt es, einzelne Parteien in den Polizeiwagen zu stecken. So finden sich auf engsten Raum, in eingezäunten acht Quadratmetern, Menschen wieder, die sich auf offener Straße an die Gurgel gegangen wären. Doch nun sitzen sie gemeinsam in der Falle und werden vom Militär durch die Stadt gefahren - begegnen sich mit Hass, mit Konfrontation und Diskurs.

Als sie von ihren eigenen Alliierten, die sie um Hilfe bitten, nicht mehr erkannt werden, wird ihnen bewusst, dass sie sich mit ihrem Gegenüber im Polizeiwagen die Hand reichen müssen, um zu überleben. Die Situation spitzt sich zu und der Wagen wird immer wieder mit Steinen beworfen, bis schlussendlich Verbündete und Feinde sichtlich im Chaos der Stadt verschwimmen ...