Als die Leiche eines jungen Mannes aus der Rhone gefischt wird, werden Inspektor Cagan und seine Mitarbeiterin Mangin mit der Untersuchung des Falles betraut. Sie finden heraus, dass der tote Vincent als Stricher gearbeitet hat und im Internet Kunden warb. Er hatte eine Freundin, Rebecca, die seit seinem Tod verschwunden ist. Der Inspektor befragt Vincents Kunden und Rebeccas Mutter, die sich um ihre Tochter sorgt, und gerät dabei immer tiefer in ein Milieu, in dem Todesfälle an der Tagesordnung sind. Cagan verstrickt sich so verbissen in seine Arbeit, bis er sich darin zu verlieren droht. Zwei Monate vorher: Vincent und Rebecca , unbeschwerte, 18-jährige Jugendliche, verlieben sich gleich bei ihrer ersten Begegnung in einem Internetcafé. Doch die Liebe hält Vincent nicht davon ab, sich weiter im Internet als Stricher zu verdingen, um das leichte Geld zu verdienen. Rebecca, die alles mit ihm teilen will, begleitet ihn zu einem Treffen mit einem Freier. Bald beginnen sie sich gemeinsam zu prostituieren, unbeschwert und ohne jegliche Scheu. Doch ihr unbekümmertes Tun hat fatale Konsequenzen. Als Cagan herausfindet, was in den letzten Stunden von Vincents Leben geschehen ist, erschüttert ihn das zutiefst, und er steht vor einer grundlegenden Entscheidung, die seine Sicht auf das Leben völlig umkrempeln könnte. Cineman.ch lobt: «Die düstere Kriminal- und Liebesgeschichte beschreibt intensiv und hautnah bis zur Schonungslosigkeit und letzten Nacktheit ein Drama des Verlangens, der Liebe, und Einsamkeit, letztlich der Identitätsfindung.» Der Sittener Regisseur Frédéric Mermoud - bisher vor allem bekannt für seine Kurzfilme - präsentiert mit «Complices» seinen ersten langen Kinofilm, dessen Drehbuch er mitverfasste. Er wechselt geschickt die Zeit- und Handlungsebenen rund um die Nachforschungen des Inspektors und bietet eine packende Geschichte zwischen Psychodrama, Krimi und Liebesgeschichte. Seither hat Mermoud bei vier Folgen der französischen Erfolgsserie «Les revenants» Regie geführt.