Mitte des 17. Jahrhunderts. Das ruhige Leben in einem Kloster in der französischen Provence endet abrupt, als eines Tages ein schwer verletzter Mann um Unterschlupf bittet. Es ist ein Diener des skrupellosen Herzogs von Crassac, und er trägt eine geheime Botschaft bei sich. Kurz darauf wird das Kloster von den Männern des Herzogs überfallen und nahezu alle Insassen getötet. Eine der wenigen Überlebenden ist die junge Schwester Eloise , die Tochter des Musketier-Hauptmanns D'Artagnan . Eloise vermutet eine Intrige gegen den König und erhofft sich Hilfe von ihrem Vater in Paris. Aber D'Artagnan ist zum müden Krieger geworden, zudem glaubt er nicht an die Verschwörungstheorie seiner Tochter. Eloise beschließt, dennoch mit dem König und dem Kardinal Kontakt aufzunehmen. Doch damit gerät sie in Lebensgefahr, denn der Kardinal ist ebenfalls unter den Verschwörern. D'Artagnan muss erneut seine alten Kameraden Athos, Porthos und Aramis zusammenrufen, um seine Tochter zu retten. Mit "D'Artagnans Tochter" erweist der französische Regisseur Bertrand Tavernier, bekannt für einfühlsame Literaturverfilmungen wie "Der Saustall" und "Hauptmann Conan", eine späte Hommage an den "Mantel-und-Degen"-Film. Tavernier inszeniert den turbulenten Abenteuerfilm mit viel Witz und Ironie, wobei durch die Figur von D'Artagnans Tochter Eloise auch die Romantik nicht zu kurz kommt. Frankreichs Schauspieler-Ikone Philippe Noiret verkörpert wirkungsvoll den in seinem Ehrgefühl angekratzten Musketier D'Artagnan. (OT: La Fille de d'Artagnan)