DDR mobil

  • E-Lok Baureihe 243. Vergrößern
    E-Lok Baureihe 243.
    Fotoquelle: ZDF/Doclights - Martin Hahn
  • Salonwagen im Regierungszug. Vergrößern
    Salonwagen im Regierungszug.
    Fotoquelle: ZDF/Doclights - Martin Hahn
  • Wolfgang Theurich, Leiter der Gütekontrolle im VEB Waggonwerk Görlitz. Vergrößern
    Wolfgang Theurich, Leiter der Gütekontrolle im VEB Waggonwerk Görlitz.
    Fotoquelle: ZDF/Doclights - Martin Hahn
  • Die Rügensche Kleinbahn wurde umgangssprachlich auch "Rasender Roland" genannt. Vergrößern
    Die Rügensche Kleinbahn wurde umgangssprachlich auch "Rasender Roland" genannt.
    Fotoquelle: ZDF/Doclights - Martin Hahn
Report, Zeitgeschichte
DDR mobil

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2017
ZDFinfo
Sa., 04.08.
18:00 - 18:45
Zwischen Reichsbahn und Rasendem Roland


Der Film zeigt 40 Jahre Staatsbahn im Osten. Geschichten über die Deutsche Reichsbahn werden erzählt von Zeitzeugen, Betroffenen und ehemaligen Bahnern. Wie der Trabant, Tütenmilch und Warteschlangen gehört die Reichsbahn zum Alltag im Osten. Die DDR setzt von Anfang an konsequent auf die Schiene, erst mit Dampf-, dann mit Dieselloks - und das Reisen mit der Bahn wird immer bequemer. Gegründet 1924, verbindet die Deutsche Reichsbahn die Menschen, wird aber schon bald auch Kriegswerkzeug der Nazis. "Räder müssen rollen für den Sieg!" lautet die Parole. Dabei liegt die Welt längst in Trümmern. Nach Kriegsende ist Deutschland zweigeteilt. In der Sowjetzone, der späteren DDR, wird die Deutsche Reichsbahn ab 1949 die Staatsbahn der DDR. Vom Dampf- übers Diesel- bis ins Elektro-Zeitalter bleiben Züge noch lange Zeit das Transportmittel Nummer eins, zuverlässig, pünktlich und vor allem preiswert. Was die Männer und Frauen in Diensten der DR leisten, ist beeindruckend. Trotz der Zerstörung eines großen Teils des Streckennetzes, der Waggons und der Lokomotiven sind bereits zwei Jahre nach Kriegsende Hunderte von Zügen wieder fahrbereit. Auch die Hauptstrecken in der Sowjetischen Besatzungszone sind wieder befahrbar, und das, obwohl viel Schienenmaterial und Maschinen als Reparationsleistungen an die Sowjetunion abtransportiert worden sind. Im Westen war die Bahn weit weniger von solchen Wiedergutmachungsmaßnahmen betroffen. Doch in den 50er Jahren verlassen die ersten neu gebauten Dampfloks wieder die alten Produktionsstandorte und findige Ingenieure entwickeln in Görlitz die ersten Doppelstockzüge für den Personennahverkehr. Tausende Diesel- und Elektrolokomotiven werden im Auftrag der Deutschen Reichsbahn hergestellt, und das elektrische Streckennetz wird ausgebaut. Trotz des permanenten Rohstoffmangels, wirtschaftspolitischer Fehlentscheidungen und ständiger Materialknappheit erreicht das Transportvolumen der DDR 1980 fast die Größenordnung der Bundesbahn, obwohl diese ein doppelt so großes Streckennetz besitzt. Sei es im Kampf mit sandiger Braunkohle, mit dem tosenden Lärm sowjetischer Güterloks oder gegen das Zerbröseln der Beton-Schwellen - wer bei der DR arbeitete, hatte immer eine Herausforderung zu stemmen. Nachdem der erste Teil der ZDFinfo-Dokumentationsreihe "DDR mobil" die Erinnerung an Trabi, Wartburg und Schwalbe-Mopeds wachrief, erweckt Folge zwei "DDR mobil - Zwischen Reichsbahn und Rasendem Roland" den Verkehr auf der Schiene wieder zum Leben, an Orten, wo noch heute an alten Loks gehämmert und geschraubt wird, wo sich Tausende Eisenbahnfans treffen und in Sonderzügen unterwegs sind. Bahnexperten und ehemalige Mitarbeiter kommen dabei ebenso zu Wort wie leidenschaftliche Fans von heute.


Werbepause? Zeit für Spielchen!

Das könnte Sie auch interessieren

arte Stalins Tochter Swetlana nahm nach dem Tod ihres Vaters den Nachnamen ihrer Mutter an und nannte sich Swetlana Allilujewa.

Stalins Tochter

Report | 29.07.2018 | 01:30 - 02:25 Uhr
5/501
Lesermeinung
3sat Luftaufnahme  Meersburg am Bodensee. Schon vor dem Krieg kamen viele Urlauber hierher.

Sommerfrische - Erinnerungen an unbeschwerte Urlaubstage

Report | 06.08.2018 | 20:15 - 21:45 Uhr
/500
Lesermeinung
WDR 1980 stieg das Hochwasser des Rheins in Köln auf über 9 Meter. Die Uferwege sind überschwemmt - im Hintergrund der Kölner Dom.

Keine Atempause - 1980

Report | 10.08.2018 | 20:15 - 21:00 Uhr
/500
Lesermeinung
News
140.000 Patienten pro Jahr behandeln die 2.000 Mitarbeiter des Klinikums Frankfurt Höchst. Einige davon begleitete die kabel eins-Dokureihe "Die Kinik" über insgesamt 100 Drehtage.

Kabel eins zeigt mit der vierteiligen Doku-Reihe "Die Klinik – Ärzte, Helfer, Diagnosen" eine erstau…  Mehr

Idris Elba mag Nelson Mandela nicht unbedingt ähnlich sehen, aber er spielt ihn hervorragend.

Das bewegende und stark besetzte Drama "Mandela: Der lange Weg zur Freiheit" soll das ganze Leben Ma…  Mehr

Der chinesische Präsident Xi Jinping gilt als der neue starke Mann der Weltwirtschaft.

Die "ZDFzeit"-Dokumentation "Supermächte: Angst vor China?" zeigt, wie das Land immer deutlicher nac…  Mehr

In der VOX-Spiele-"Box" warten neue Herausforderungen auf die einstige "Dschungelkämpferin" Hanka Rackwitz (rechts) und ihre Schwester Antje König.

Die VOX-Reihe "Beat the Box" wird mit sieben neuen Folgen fortgesetzt. Zum Auftakt mit dabei sind "B…  Mehr

Die "High Potential"- Unternehmensberater (von links) Kretsch (Sascha A. Gerak), von Geseke (Vicky Krieps), Schopner (Volker Bruch) und Grandier (Stefan Konarske) werden in den Südtiroler Bergen vor harte Aufgaben gestellt.

Mit seinem Film "Outside The Box" wollte Regisseur Philip Koch die Absurditäten des sozialdarwinisti…  Mehr