DDR mobil

  • Die Rügensche Kleinbahn wurde umgangssprachlich auch "Rasender Roland" genannt. Vergrößern
    Die Rügensche Kleinbahn wurde umgangssprachlich auch "Rasender Roland" genannt.
    Fotoquelle: ZDF/Doclights - Martin Hahn
  • Wolfgang Theurich, Leiter der Gütekontrolle im VEB Waggonwerk Görlitz. Vergrößern
    Wolfgang Theurich, Leiter der Gütekontrolle im VEB Waggonwerk Görlitz.
    Fotoquelle: ZDF/Doclights - Martin Hahn
  • Salonwagen im Regierungszug. Vergrößern
    Salonwagen im Regierungszug.
    Fotoquelle: ZDF/Doclights - Martin Hahn
  • E-Lok Baureihe 243. Vergrößern
    E-Lok Baureihe 243.
    Fotoquelle: ZDF/Doclights - Martin Hahn
Report, Zeitgeschichte
DDR mobil

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2017
ZDFinfo
So., 23.09.
14:15 - 15:00
Zwischen Reichsbahn und Rasendem Roland


Der Film zeigt 40 Jahre Staatsbahn im Osten. Geschichten über die Deutsche Reichsbahn werden erzählt von Zeitzeugen, Betroffenen und ehemaligen Bahnern. Wie der Trabant, Tütenmilch und Warteschlangen gehört die Reichsbahn zum Alltag im Osten. Die DDR setzt von Anfang an konsequent auf die Schiene, erst mit Dampf-, dann mit Dieselloks - und das Reisen mit der Bahn wird immer bequemer. Gegründet 1924, verbindet die Deutsche Reichsbahn die Menschen, wird aber schon bald auch Kriegswerkzeug der Nazis. "Räder müssen rollen für den Sieg!" lautet die Parole. Dabei liegt die Welt längst in Trümmern. Nach Kriegsende ist Deutschland zweigeteilt. In der Sowjetzone, der späteren DDR, wird die Deutsche Reichsbahn ab 1949 die Staatsbahn der DDR. Vom Dampf- übers Diesel- bis ins Elektro-Zeitalter bleiben Züge noch lange Zeit das Transportmittel Nummer eins, zuverlässig, pünktlich und vor allem preiswert. Was die Männer und Frauen in Diensten der Reichsbahn leisten, ist beeindruckend. Trotz der Zerstörung eines großen Teils des Streckennetzes, der Waggons und der Lokomotiven sind bereits zwei Jahre nach Kriegsende Hunderte von Zügen wieder fahrbereit. Auch die Hauptstrecken in der Sowjetischen Besatzungszone sind wieder befahrbar, und das, obwohl viel Schienenmaterial und Maschinen als Reparationsleistungen an die Sowjetunion abtransportiert worden sind. Im Westen war die Bahn weit weniger von solchen Wiedergutmachungsmaßnahmen betroffen. Doch in den 50er Jahren verlassen die ersten neu gebauten Dampfloks wieder die alten Produktionsstandorte und findige Ingenieure entwickeln in Görlitz die ersten Doppelstockzüge für den Personennahverkehr. Tausende Diesel- und Elektrolokomotiven werden im Auftrag der Deutschen Reichsbahn hergestellt, und das elektrische Streckennetz wird ausgebaut. Trotz des permanenten Rohstoffmangels, wirtschaftspolitischer Fehlentscheidungen und ständiger Materialknappheit erreicht das Transportvolumen der DDR 1980 fast die Größenordnung der Bundesbahn, obwohl diese ein doppelt so großes Streckennetz besitzt. Sei es im Kampf mit sandiger Braunkohle, mit dem tosenden Lärm sowjetischer Güterloks oder gegen das Zerbröseln der Beton-Schwellen - wer bei der Reichsbahn arbeitete, hatte immer eine Herausforderung zu stemmen. Nachdem der erste Teil der ZDFinfo-Dokumentationsreihe "DDR mobil" die Erinnerung an Trabi, Wartburg und Schwalbe-Mopeds wachrief, erweckt Folge zwei "DDR mobil - Zwischen Reichsbahn und Rasendem Roland" den Verkehr auf der Schiene wieder zum Leben, an Orten, wo noch heute an alten Loks gehämmert und geschraubt wird, wo sich Tausende Eisenbahnfans treffen und in Sonderzügen unterwegs sind. Bahnexperten und ehemalige Mitarbeiter kommen dabei ebenso zu Wort wie leidenschaftliche Fans von heute.


Werbepause? Zeit für Spielchen!

Das könnte Sie auch interessieren

WDR und Viva ihren Sitz und Europas größte Musikmesse Popkomm ihren Ursprung fand. - Baustelle des Mediaparks (Archivfoto 1996)

Alles auf Anfang - die 90er

Report | 19.10.2018 | 20:15 - 21:00 Uhr
/500
Lesermeinung
MDR Der DFB-Präsident Wolfgang Niersbach.

Der Kracher von Moskau

Report | 23.10.2018 | 22:05 - 22:48 Uhr
/500
Lesermeinung
ZDF Logo "ZDF-History".

ZDF-History - Große Freiheit DDR: Abenteurer hinter der Mauer

Report | 29.10.2018 | 00:05 - 00:50 Uhr
/500
Lesermeinung
News
Julia Dietze (37) wurde in Marseille geboren und wuchs in München auf. Zwischenzeitlich riss sie mal nach Amsterdam aus. Im Interview zu ihrem neuen Film "Feierabendbier" hat sie viel zu erzählen.

Auf einem Datingportal wird man Julia Dietze nicht finden: Aber im Kino kann man mit ihr immerhin ei…  Mehr

Maybrit Illner lag mit ihrer Talkshow in Sachen Quote im ersten Halbjahr 2018 vor der Konkurrenz.

Die öffentlich-rechtlichen Sender setzen voll auf ihre Talkshows. Regelmäßig werden Polit-Talks ausg…  Mehr

Die ZDF-Reportage "Die Schiffsbauer - Vom Stahlklotz zum Luxusliner" (Sonntag, 21. Oktober, 18 Uhr) begleitet den Bau des ersten "grünen" Kreuzfahrtschiffes, der "AIDAnova".

Das Kreuzfahrtschiff "AIDAnova" soll ab Winter 2018 in See stechen und viel umweltfreundlicher sein,…  Mehr

Michael Patrick Kelly nimmt in Staffel ach von "The Voice" auf dem roten Sessel Platz.

In der achten Staffel von "The Voice of Germany" gibt Michael Patrick Kelly sein Debüt als Coach. Wi…  Mehr

Das Team der erfolgreichen ZDF-Serie "Notruf Hafenkante" geht in seine 13. Staffel (von links): Mattes Seeler (Matthias Schloo), Melanie Hansen (Sanna Englund), Franzi Jung (Rhea Harder-Vennewald), Hans Moor (Bruno F. Apitz) und Dr. Jasmin Jonas (Gerit Kling).

Staffel 13 von "Notruf Hafenkante" beginnt mit einer Folge, an der man sich erzählerisch die Finger …  Mehr