DDR mobil

  • Der erste DDR-Einheitsbus aus Ungarn, Marke Ikarus, im Volksmund "Rakete" oder "Paprikaschote" genannt. Vergrößern
    Der erste DDR-Einheitsbus aus Ungarn, Marke Ikarus, im Volksmund "Rakete" oder "Paprikaschote" genannt.
    Fotoquelle: ZDF/Andreas Vennewald / Docl
  • Ikarus-Busse und Gotha-Straßenbahnen waren im Nahverkehr der DDR unterwegs. Vergrößern
    Ikarus-Busse und Gotha-Straßenbahnen waren im Nahverkehr der DDR unterwegs.
    Fotoquelle: ZDF/Andreas Vennewald / Docl
  • Ikarus-Busse und Gotha-Straßenbahnen waren im Nahverkehr der DDR unterwegs - heute als Nostalgie-Fahrzeuge in Chemnitz. Vergrößern
    Ikarus-Busse und Gotha-Straßenbahnen waren im Nahverkehr der DDR unterwegs - heute als Nostalgie-Fahrzeuge in Chemnitz.
    Fotoquelle: ZDF/Andreas Vennewald / Docl
  • Frank Trenkler und Oliver Wagner fuhren während der DDR auch Schwarztaxi. Vergrößern
    Frank Trenkler und Oliver Wagner fuhren während der DDR auch Schwarztaxi.
    Fotoquelle: ZDF/Andreas Vennewald / Docl
  • Parade der historischen DDR-Busse der Marke Fleischer beim Treffen in Naumburg im Juli 2018. Vergrößern
    Parade der historischen DDR-Busse der Marke Fleischer beim Treffen in Naumburg im Juli 2018.
    Fotoquelle: ZDF/Andreas Vennewald
  • DDR-Straßenbahnen der Marken TATRA und Gotha. Vergrößern
    DDR-Straßenbahnen der Marken TATRA und Gotha.
    Fotoquelle: ZDF/Götz Walter
Report, Zeitgeschichte
DDR mobil

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2018
ZDFinfo
Sa., 15.12.
20:15 - 21:00
Zwischen Tatra-Bahn und Ikarus


Wer in der DDR nicht zwölf Jahre auf ein Auto warten wollte oder sich keinen Gebrauchtwagen leisten konnte, war auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Im Nahverkehr der DDR gab es für den Durchschnittsbürger die Auswahl vom Schwarztaxi bis zu Tatra-Bahnen. Das waren keine abgedunkelten Limousinen oder Bergbahnen. Wer ein Auto besaß, konnte sich einiges mit privaten Taxifahrten dazuverdienen. In den sogenannten Schwarztaxis beförderten Autobesitzer ohne Gewerbegenehmigung fremde Fahrgäste. Zwar verboten, dennoch drückten vielerorts die Behörden beide Augen zu. Für die breite Masse fuhren Busse aus Ungarn und Tatra-Straßenbahnen aus Tschechien. Der Einheitsfahrschein kostete nur 20 Ost-Pfennig. Zu Beginn der DDR standen nur Reste der Busse und Bahnen aus der Vorkriegszeit - und was die Russen nach den Reparationsleistungen davon übrig ließen - zur Verfügung. Erst langsam begann eine Fahrzeugproduktion. Besonders in den Großstädten sollten Doppelstockbusse helfen, die Transportprobleme zu lösen. Sie boten auf gleicher Fläche zwei Etagen und somit Platz für mehr Passagiere. Die Vorbilder der ersten Doppeldecker-Motorbusse waren die Pferdeomnibusse, die in den Großstädten schon lange doppelstöckig waren. Die obere Etage dieser sogenannten Decksitzwagen konnte durch eine Treppe am Heck erreicht werden. In der DDR wurden in den 1950er Jahren die Doppeldecker vom Typ Do 54 und Do 56 im Volkseigenen Betrieb Waggonbau Bautzen hergestellt. Sie wurden in Ost-Berlin, Leipzig und Rostock eingesetzt.


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