DDR mobil - Zwischen Reichsbahn und Rasendem Roland

  • E-Lok Baureihe 243. Vergrößern
    E-Lok Baureihe 243.
    Fotoquelle: ZDF/Doclights - Martin Hahn
  • Salonwagen im Regierungszug. Vergrößern
    Salonwagen im Regierungszug.
    Fotoquelle: ZDF/Doclights - Martin Hahn
  • Wolfgang Theurich, Leiter der Gütekontrolle im VEB Waggonwerk Görlitz. Vergrößern
    Wolfgang Theurich, Leiter der Gütekontrolle im VEB Waggonwerk Görlitz.
    Fotoquelle: ZDF/Doclights - Martin Hahn
  • Die Rügensche Kleinbahn wurde umgangssprachlich auch "Rasender Roland" genannt. Vergrößern
    Die Rügensche Kleinbahn wurde umgangssprachlich auch "Rasender Roland" genannt.
    Fotoquelle: ZDF/Doclights - Martin Hahn
Report, Verkehr
DDR mobil - Zwischen Reichsbahn und Rasendem Roland

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2017
ZDFinfo
Mo., 11.06.
04:15 - 05:00


Der Film zeigt 40 Jahre Staatsbahn im Osten. Geschichten über die Deutsche Reichsbahn werden erzählt von Zeitzeugen, Betroffenen und ehemaligen Bahnern. Wie der Trabant, Tütenmilch und Warteschlangen gehört die Reichsbahn zum Alltag im Osten. Die DDR setzt von Anfang an konsequent auf die Schiene, erst mit Dampf-, dann mit Dieselloks - und das Reisen mit der Bahn wird immer bequemer. Gegründet 1924, verbindet die Deutsche Reichsbahn die Menschen, wird aber schon bald auch Kriegswerkzeug der Nazis. "Räder müssen rollen für den Sieg!" lautet die Parole. Dabei liegt die Welt längst in Trümmern. Nach Kriegsende ist Deutschland zweigeteilt. In der Sowjetzone, der späteren DDR, wird die Deutsche Reichsbahn ab 1949 die Staatsbahn der DDR. Vom Dampf- übers Diesel- bis ins Elektro-Zeitalter bleiben Züge noch lange Zeit das Transportmittel Nummer eins, zuverlässig, pünktlich und vor allem preiswert. Was die Männer und Frauen in Diensten der DR leisten, ist beeindruckend. Trotz der Zerstörung eines großen Teils des Streckennetzes, der Waggons und der Lokomotiven sind bereits zwei Jahre nach Kriegsende Hunderte von Zügen wieder fahrbereit. Auch die Hauptstrecken in der Sowjetischen Besatzungszone sind wieder befahrbar, und das, obwohl viel Schienenmaterial und Maschinen als Reparationsleistungen an die Sowjetunion abtransportiert worden sind. Im Westen war die Bahn weit weniger von solchen Wiedergutmachungsmaßnahmen betroffen. Doch in den 50er Jahren verlassen die ersten neu gebauten Dampfloks wieder die alten Produktionsstandorte und findige Ingenieure entwickeln in Görlitz die ersten Doppelstockzüge für den Personennahverkehr. Tausende Diesel- und Elektrolokomotiven werden im Auftrag der Deutschen Reichsbahn hergestellt, und das elektrische Streckennetz wird ausgebaut. Trotz des permanenten Rohstoffmangels, wirtschaftspolitischer Fehlentscheidungen und ständiger Materialknappheit erreicht das Transportvolumen der DDR 1980 fast die Größenordnung der Bundesbahn, obwohl diese ein doppelt so großes Streckennetz besitzt. Sei es im Kampf mit sandiger Braunkohle, mit dem tosenden Lärm sowjetischer Güterloks oder gegen das Zerbröseln der Beton-Schwellen - wer bei der DR arbeitete, hatte immer eine Herausforderung zu stemmen. Nachdem der erste Teil der ZDFinfo-Dokumentationsreihe "DDR mobil" die Erinnerung an Trabi, Wartburg und Schwalbe-Mopeds wachrief, erweckt Folge zwei "DDR mobil - Zwischen Reichsbahn und Rasendem Roland" den Verkehr auf der Schiene wieder zum Leben, an Orten, wo noch heute an alten Loks gehämmert und geschraubt wird, wo sich Tausende Eisenbahnfans treffen und in Sonderzügen unterwegs sind. Bahnexperten und ehemalige Mitarbeiter kommen dabei ebenso zu Wort wie leidenschaftliche Fans von heute.


Werbepause? Zeit für Spielchen!

Das könnte Sie auch interessieren

WDR Die A40 - Lebensader im Revier

Die A 40 - Lebensader im Revier - Die frühen Jahre

Report | 11.06.2018 | 07:20 - 07:35 Uhr
/500
Lesermeinung
SWR Zoran und Ivan Vranjes suchen die zu restaurienden Oldtimer gerne auf Schrottplätzen. Wichtig: Die Autos müssen Original sein, ohne Schweißnähte.

Die Schrottveredler Ivan und Zoran - Oldtimer für Jedermann

Report | 14.06.2018 | 21:00 - 21:45 Uhr
/500
Lesermeinung
Sport1 TURBO - Die Reportage

TURBO Reportage - Autoschnäppchen unterm Hammer

Report | 17.06.2018 | 19:00 - 19:30 Uhr
/500
Lesermeinung
News
Ungewöhnliche Leiche: Thiel und Boerne mit dem toten Pinguin.

"Schlangengrube" ist endlich mal wieder ein guter Münsteraner Tatort – vor allem aber einer mit Abwe…  Mehr

Kinder lieben sie: Ralph Caspers und Clarissa Corrêa da Silva.

Seit Jahresanfang moderiert Clarissa Corrêa da Silva gemeinsam mit Ralph Caspers "Wissen macht Ah!".…  Mehr

Eine Rolle, die Meryl Streep nicht spielen kann, muss erst noch erfunden werden: Die dreifache Oscarpreisträgerin begeistert auch als alternde Rockröhre.

Autorin Diablo Cody und Regisseur Demme umschiffen in "Ricki – Wie Familie so ist" geschickt alle rü…  Mehr

Gerade an Traumstränden kippt oft rasch das ökologische Gleichgewicht. Der Ansturm der Touristen ist zu groß.

Die neue ZDF-Dokumentation beschäftigt sich mit den ökologischen, aber auch mit den sozialen "Nebenw…  Mehr

Der Westdeutsche Rundfunk koordiniert die Übertragungen der Livekonferenzen im Ersten. WDR-Sportchef Steffen Simon sagt über den "Finaltag der Amateure", dass er sich in dieser Form etabliert habe.

Das Erste überträgt zum dritten Mal den "Finaltag der Amateure". Insgesamt 21 Landespokalendspiele w…  Mehr