Nachdem Franz Eberhofer seinen Dienst bei der Münchner Kripo quittieren musste und in sein niederbayerisches Heimatdorf Niederkaltenkirchen bei Landshut strafversetzt wurde, schiebt er eine ruhige Kugel. Seine Streifengänge führen ihn oft zum Stammtisch beim Wolfi auf ein Bier zusammen mit seinen Kumpels, dem Metzger Simmerl und dem Heizungspfuscher Flötzinger . Oder an den Esstisch seiner schwerhörigen Großmutter , die für Franz das beste Essen in Niederbayern kocht und den Mehrgenerationen-Männerhaushalt, bestehend aus Franz und seinem Beatles-fanatischen Vater , fest im Griff hat. Das Leben im heimeligen Niederkaltenkirchen ist beschaulich, bis sich die Ereignisse überschlagen: An der Hauswand des Schuldirektors Höpfl steht plötzlich "Stirb Du Sau!" und kurz darauf liegt der Rektor tot auf den Bahngleisen! Dass der Rektor einer der unbeliebtesten Menschen in Niederkaltenkirchen und im ganzen Umkreis war, ist schnell ermittelt. Das macht es nicht leichter, denn dadurch ist die Liste der Verdächtigen ziemlich lang. Während die Kripo und Franz' Dienststellenleiter Moratschek aufgrund zahlreicher Indizien recht bald von Selbstmord Höpfls ausgehen, glaubt Franz an Mord. Und genauso denkt auch Franz' früherer Kripokollege aus München, Rudi Birkenberger , der sein Dasein mittlerweile als Kaufhausdetektiv fristet. Rudi ist mehr als froh, als Franz ihn in seine nicht ganz amtlichen Ermittlungen einbezieht. Doch dann taucht eine zweite Leiche auf, der junge Junkie Marcel. Die Eltern des Toten kennt Franz von früher: Bruno war vor fast 20 Jahren spurlos aus Niederkaltenkirchen abgehauen als seine Freundin Angie schwanger war, und ist vor kurzem überraschend zurückgekehrt. Der Fall wird noch komplizierter als sich herausstellt, dass Marcel anscheinend mit Höpfl in Verbindung gestanden hat.