Das Herz von Borneo

Siedlung am Wasser im Nationalpark Danau Sentarum Vergrößern
Siedlung am Wasser im Nationalpark Danau Sentarum
Fotoquelle: NDR/MDR/Frank Eckert
Natur+Reisen, Natur und Umwelt
Das Herz von Borneo

NDR
Mo., 20.02.
14:15 - 15:00
Eine Chance für Orang-Utans


Die große Pranke lässt keinen Zweifel aufkommen, ein stattlicher Orang-Utan-Mann hat es sich oben im Baum gemütlich gemacht. Abend für Abend bauen sich die Menschenaffen ein neues Nest. Heimstatt bis zum nächsten Morgen. Dann ziehen sie weiter auf der Suche nach Früchten, Pflanzen, Rinden oder Samen. Bis zu fünf Quadratkilometer Wald benötigt ein ausgewachsenes Tier. So viel wird auf Borneo innerhalb weniger Stunden vernichtet. Rasant wie der Wald, schrumpft auch der Bestand der Borneo-Orang-Utans. Es gibt nur noch ungefähr 50.000 Tiere, und Jahr für Jahr sterben etwa 1.000 an den Folgen der Lebensraumvernichtung. In den letzten fünf Jahrzehnten hat die Insel die Hälfte ihres Waldes eingebüßt. Lange Zeit war der Export wertvollen Tropenholzes nach Europa und Nordamerika der Hauptgrund für die systematische Vernichtung der Regenwälder Borneos. Mittlerweile müssen die Urwaldriesen häufig für Ölpalmen Platz machen. Deren Monokulturen bedecken bereits 40.000 Quadratkilometer, eine Fläche so groß wie die Schweiz. Noch gibt es auf der drittgrößten Insel der Welt, die sich Indonesien, Malaysia und das Sultanat Brunei teilen, größere Gebiete primären Regenwaldes, Lebensraum für Orang-Utans und Malaienbären, Nasenaffen und Zwergelefanten. Mit dem vom WWF initiierten Projekt "Heart of Borneo" wollen die Verantwortlichen auf der Insel selbst ihr grünes Herz vor dem endgültigen Kollaps bewahren. Das gemeinsame Dreiländerschutzgebiet, 220.000 Quadratkilometer groß, soll Borneos Tierwelt eine Zukunft geben.


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