Das Jahrhundertwrack - Sensationsfund in der Ostsee

  • Das Wrack befindet sich mehr als 75 Meter unter der Wasseroberfläche. Vergrößern
    Das Wrack befindet sich mehr als 75 Meter unter der Wasseroberfläche.
    Fotoquelle: ZDF/Ingemar Lundgren
  • Niklas Eriksson, Meeresarchäologe, bei dem Versuch das Schiff "Mars" zu rekonstruieren. Vergrößern
    Niklas Eriksson, Meeresarchäologe, bei dem Versuch das Schiff "Mars" zu rekonstruieren.
    Fotoquelle: ZDF/Leif Eiransson
  • Niklas Eriksson, Meeresarchäologe, beim Versuch das Schiff "Mars" zu rekonstruieren. Vergrößern
    Niklas Eriksson, Meeresarchäologe, beim Versuch das Schiff "Mars" zu rekonstruieren.
    Fotoquelle: ZDF/Leif Eiransson
  • Jacob Bagge, Admiral der schwedischen Flotte. Vergrößern
    Jacob Bagge, Admiral der schwedischen Flotte.
    Fotoquelle: ZDF/Leif Eiransson
  • Ein Taucher untersucht Kanonen, die aus den Schießpforten am Wrack der Mars herausragen. Vergrößern
    Ein Taucher untersucht Kanonen, die aus den Schießpforten am Wrack der Mars herausragen.
    Fotoquelle: ZDF/Ingemar Lundgren SWEDEN
  • Sweder Hoyer ist der einzige Augenzeuge, der ein Gemälde von der "Mars Makalos" hinterlassen hat. Vergrößern
    Sweder Hoyer ist der einzige Augenzeuge, der ein Gemälde von der "Mars Makalos" hinterlassen hat.
    Fotoquelle: ZDF/Leif Eiransson
Report, Dokumentation
Das Jahrhundertwrack - Sensationsfund in der Ostsee

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2015
ZDFinfo
Di., 13.11.
14:15 - 15:00


In der Tradition der "Terra X-Tauchfahrten" erzählt der Film vom Auffinden eines der größten Kriegsschiffe des 16. Jahrhunderts: das schwedische Kommandoboot "Mars". "Terra X" ist dabei, wenn die Wissenschaftler unter Wasser und auf dem Begleitboot zum ersten Mal die Funde inspizieren. Ohne sterile Laboratmosphäre. Wissenschaft zum Anfassen. Im Film kommen die neueste Sonarfilmtechnik sowie Foto-Mosaiken zum Einsatz. Das Kommandoboot "Mars" beherrschte die Ostsee und galt weltweit als das größte und beste Kriegsschiff. Eine Legende, nicht nur zu seiner Zeit. Es galt als unbesiegbar und hatte die berühmte "Lange Barke" der Lübecker versenkt. Mit der "Mars" strebte der junge schwedische König Erik der XIV. die Herrschaft im und über den Norden Europas an. Die Hanse lag in ihren letzten Zügen und Erik wollte sich die überaus einträglichen Handelsrouten sichern. Bei der Schlacht zwischen David und Goliath am 31. Mai 1565, als die schwedische Armada auf einen Verbund von dänischen und lübeckischen Schiffen trifft, dreht sich das Glück: Es gelingt einem "Feuerleger" der Lübecker, einen Brand an Bord des schwedischen Kriegsschiffes zu entfachen. Als der Befehlshaber kapituliert, strömen deutsche und dänische Soldaten an Bord, um das Schiff vor seinem Untergang zu plündern. Doch dann zerreißt eine plötzliche Explosion das Schiff und zieht 800 Männer mit auf den Boden der Baltischen See. Jahrhundertelang galt das Schiff als verschollen. Bis es 2011 von schwedischen Tauchern in 75 Meter Tiefe gefunden wurde, in unglaublich gutem Zustand. Spektakuläre Unterwasseraufnahmen des größten Kriegsschiffs seiner Zeit lassen gemeinsam mit aufwendig inszenierten Reenactments und modernsten Computeranimationen eine ganze Epoche wiederauferstehen. Vor Kurzem erst kam es zu einem weiteren Sensationsfund: der Bericht des Lübecker Ratsherren und Flottenkommandeurs Friedrich Knevel zum Sieg über die Schweden.


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