Eines Tages der Star an der Pariser Oper zu sein, diesen Lebenstraum hat Christine Ende des 19. Jahrhunderts. Die mittellose, junge Frau besitzt Talent, und Carrière , der Direktor der Oper, versprach ihr Gesangsunterricht zu erteilen. Aber dann wird Carrière von Cholet, dem neuen Besitzer der Oper, entlassen. Cholets Frau Carlotta soll von nun an die Hauptrollen singen, und da ist für Konkurrentinnen wie Christine kein Platz. Zumindest als Garderobiere für Carlotta darf Christine an der Oper arbeiten. Christine freundet sich mit dem Portier an, von dem sie erfährt, dass eine Art Monster im Opernhaus hausen würde. Dieses Phantom hätte sein Reich in den Gewölben unterhalb der Bühne. Wer nicht die Regeln und Anweisungen des Phantoms befolgt, den würde das Gespenst schädigen oder sogar töten. Tatsächlich begegnet Christine dem Phantom in Gestalt eines maskierten Mannes. Das Phantom hat sich in Christine verliebt und verspricht der hübschen Frau, ihr zu einer Karriere an der Oper zu verhelfen. Als erstes muss Christines größte Feindin, die Direktorengattin Carlotta, aus dem Weg geräumt werden. "Das Phantom der Oper" ist einer der meist verfilmten Stoffe der Kinogeschichte. Die jüngste Leinwand-Version nach dem gleichnamigen Roman von Gaston Leroux entstand 2004, mit Gerard Butler in der Rolle des Phantoms. Im Gegensatz zu vielen Verfilmungen, die die Horrorelemente der Vorlage betonen, hat sich der britische Regisseur Tony Richardson bei seiner Adaption auf die tragische Liebesgeschichte zwischen dem "Monster" und Christine konzentriert. Der zweiteilige Fernsehfilm ist hervorragend besetzt: Teri Polo ("Criminal Minds") spielt Christine, Hollywood-Legende Burt Lancaster den in Ungnade gefallenen Direktor Carrière.