Das Phantom namens Erik entführt Christine in die unterirdischen Gewölbe des Pariser Opernhauses. Kurz zuvor hatte sich Erik mit einem Anschlag am Publikum gerächt, nachdem es seine geliebte Gesangsschülerin gnadenlos ausbuhte. Inspektor Leroux und seine Truppe nehmen die Verfolgung des Phantoms auf, dabei kommen drei Polizisten ums Leben. Es scheint unmöglich, Erik und Christine in der labyrinthartigen Unterwelt der Oper aufzuspüren. Einzig der frühere Direktor Carrière kennt Eriks Versteck. Von Carrière erfährt Christine die wahre Geschichte über das Phantom der Oper. Erik ist ihr im Gesicht entstellter Bruder, und Carrière ihr gemeinsamer Vater. Das Phantom kennt seine wahre Familie nicht. Erik bemerkte aber die Ähnlichkeit der Stimme Christines mit der seiner verstorbenen Mutter. Carrière versucht vergeblich, Erik zum Aufgeben zu bewegen, und sich der Polizei zu stellen. Als Christine ihren Bruder ohne Maske sieht, fällt sie in Ohnmacht. Für das Phantom der Oper wird es kein Zurück geben. "Das Phantom der Oper" ist einer der meist verfilmten Stoffe der Kinogeschichte. Die jüngste Leinwand-Version nach dem gleichnamigen Roman von Gaston Leroux entstand 2004, mit Gerard Butler in der Rolle des Phantoms. Im Gegensatz zu vielen Verfilmungen, die die Horrorelemente der Vorlage betonen, hat sich der britische Regisseur Tony Richardson bei seiner Adaption auf die tragische Liebesgeschichte zwischen dem "Monster" und Christine konzentriert. Der zweiteilige Fernsehfilm ist hervorragend besetzt: Teri Polo ("Criminal Minds") spielt Christine, Hollywood-Legende Burt Lancaster den in Ungnade gefallenen Direktor Carrière. Das Phantom wird von Charles Dance verkörpert.