Das Salz in der Suppe - Vincent Klink

Report, Essen und Trinken
Das Salz in der Suppe - Vincent Klink

HR
Fr., 12.04.
00:00 - 01:00


Er ist Küchenchef, Fernsehkoch, schwäbisches Unikat, Trompeter, Imker, Bogenschütze. Auf einen Nenner gebracht: Vincent Klink ist von Beruf Genussmensch. Dazu gehört für ihn der gute Umgang mit den Menschen und den Produkten. An seinem angestammten Platz in einer kleinen Ecke der Küche seines Restaurants "Wielandshöhe" philosophiert Klink über den Duft einer Zitronenschale genauso wie über die Kunst, ein guter Gastgeber zu sein. Und es ist mehr als nur ein Hobby, wenn er vor Publikum oder ganz alleine in einer Kapelle mit Hingabe die Trompete bläst. Die Kamera ist im Trubel der Küche mitten im Geschehen, das Filmteam hat Klink für die Dauer eines Jahres auf Ausflügen zu Natur und Mensch begleitet. Mit seiner Schwester teilt er die Liebe zum glücklichen Schwein, mit einem Winzer unternimmt er im Unimog einen Trip durch die Weinberge. Im Kontrast dazu zeigen ruhige, komponierte Aufnahmen Klinks andere Seite, die der Ruhe und Kontemplation. So gelingt es, ihn in seiner wuchtigen Präsenz zu zeigen und ihm auf behutsame Art nahe zu kommen. Auf dem Weg zu Ministerpräsident Winfried Kretschmann, der ihm einen Verdienstorden überreicht, oder ganz allein mit Pfeil und Bogen in einem stillen Dialog mit den Schafen auf der Wiese, Vincent Klink scheint ganz bei sich zu sein. Mit Sinn für Situationskomik fängt der Film Momente ein, um auf lebendige, dabei unaufgeregte und unterhaltsame Weise von einem heimatverbundenen und bodenständigen Schwaben zu erzählen, der die Dinge intuitiv anpackt. Obwohl Ehefrau Elisabeth eigentlich gar nicht in dem Film vorkommen wollte, erzählt sie unverhofft offen und ehrlich vom nicht immer leichten, gemeinsamen Arbeiten im Familienbetrieb "Wielandshöhe". Auch Tochter Eva, die dem Service vorsteht, und weitere Mitarbeiter kommen zu Wort. Vincent Klink sagt über seine Heimat: "Das Schwabenland ist mein sicherer Boden. Was dieser Boden hervorbringt, damit koche ich gern." Über seine Küchenmannschaft sagt er unverhohlen: "Ich will tolle Leute um mich haben, die tragen mich, buchstäblich." Doch er, Vincent Klink, ist das Salz in der Suppe.


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