Das große Fressen

  • v.l.n.r.: Fernsehredakteur Michel (Michel Piccoli), Richter Philippe (Philippe Noiret), Koch Ugo (Ugo Tognazzi) und Pilot Marcello (Marcello Mastroianni) sind des Lebens müde und planen ihre eigene Selbstzerstörung durch eine Überdosis Sex und Essen. Vergrößern
    v.l.n.r.: Fernsehredakteur Michel (Michel Piccoli), Richter Philippe (Philippe Noiret), Koch Ugo (Ugo Tognazzi) und Pilot Marcello (Marcello Mastroianni) sind des Lebens müde und planen ihre eigene Selbstzerstörung durch eine Überdosis Sex und Essen.
    Fotoquelle: Studiocanal
  • Richter Philippe (Phillippe Noiret) und Lehrerin Andréa (Andréa Ferréol). Vergrößern
    Richter Philippe (Phillippe Noiret) und Lehrerin Andréa (Andréa Ferréol).
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  • Andréa (Andréa Ferréol) und Michel (Michel Piccoli). Vergrößern
    Andréa (Andréa Ferréol) und Michel (Michel Piccoli).
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  • Koch Ugo (Ugo Tognazzi) will sich mit seinen Freunden systematisch zu Tode essen. Vergrößern
    Koch Ugo (Ugo Tognazzi) will sich mit seinen Freunden systematisch zu Tode essen.
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  • Vier Freunde sind ihres Lebens überdrüssig und wollen sich mit aller Gewalt zu Tode fressen. Die etwas moppelige Andréa findet an den ganzen Sauereien Gefallen. Vergrößern
    Vier Freunde sind ihres Lebens überdrüssig und wollen sich mit aller Gewalt zu Tode fressen. Die etwas moppelige Andréa findet an den ganzen Sauereien Gefallen.
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  • Marcello (Marcello Mastroianni) vergnügt sich mit Lehrerin Andréa (Andréa Ferréol). Vergrößern
    Marcello (Marcello Mastroianni) vergnügt sich mit Lehrerin Andréa (Andréa Ferréol).
    Fotoquelle: Studiocanal
Spielfilm, Komödie
Das große Fressen

Infos
Originaltitel
La grande bouffe
Produktionsland
Italien / Frankreich
Produktionsdatum
1973
Altersfreigabe
16+
Kinostart
Mi., 16. Mai 1973
DVD-Start
Do., 22. September 2005
Tele 5
So., 03.06.
22:35 - 01:15


Kritik: "Satire und einer der größten Filmskandale der Siebzigerjahre! Gefahrenhinweis: garstige Gourmetgroteske." Hintergrund: Sie waren ihrer Zeit voraus, sie haben angeeckt, sie haben provoziert - und jetzt werden sie von Regisseur Oskar Roehler präsentiert: Skandalfilme. TELE 5 startet am 24. April mit seiner neuen Brand "Skandal - Filme, die Geschichte schrieben" und zeigt großes Kino ohne Tabus wie "Reservoir Dogs", "Natural Born Killers" oder "Irreversibel". "Das Große Fressen" (Originaltitel: "La grande bouffe") schockierte sein Publikum mit einem starken Wechselspiel aus Wollust und Völlerei. Ein Tüpfelchen auf dem 'i' waren da nur noch die über allem Maße inszenierten Verdauungsgeräusche und Blähungen der Darsteller. Starinfo Marcello Mastroianni: Ein Weltstar, der dreimal für den Oscar nominiert und zweimal mit dem Golden Globe ausgezeichnet wurde, unter anderem für seine Rolle als Macho in "Scheidung auf Italienisch". Als Klatschjournalist in Federico Fellinis "Das süße Leben" (1960) gelang dem 1924 geborenen Italiener der Durchbruch. Seitdem verkörperte Mastroianni oft den sensiblen Liebhaber oder den draufgängerischen Playboy. Ehe er zum Filmstar wurde, schlug sich der von Regisseur Luchino Visconti fürs Theater entdeckte Schauspieler im Filmgeschäft mit vielen Nebenrollen herum. "Das süße Leben" markierte auch den Beginn einer Freundschaft mit Federico Fellini, der in Mastroianni sein Alter Ego fand: In "8 ½" besetzte Fellini seinen Lieblingsstar als Regisseur in der Schaffenskrise. Der gefragte Mime arbeitete unter der Regie von Michelangelo Antonioni ("Die Nacht"), Louis Malle ("Privatleben") und Marco Ferreri ("Das große Fressen") und spielte mit den schönsten Frauen des Filmgeschäfts, darunter Brigitte Bardot, Gina Lollobrigida und Sophia Loren. Von 1948 bis zu seinem Tod 1996 war Mastroianni mit der Schauspielerin Flora Carabella verheiratet. In den Siebziger Jahren pflegte Mastroianni eine intensive Beziehung zu Catherine Deneuve, aus der eine Tochter, Chiara Mastroianni, hervorging. In dem viel gelobten Drama "Erklärt Pereira" gab Mastroianni, der in über 130 Filmen spielte, eine seiner letzten und besten Vorstellungen. Starinfo Philippe Noiret: Die französische Kinolegende Philippe Noiret brillierte mit nuancenreichem, hintergründigem und vielseitigem Spiel in über 140 Filmen und drehte mit namhaften Regisseuren wie Bertrand Tavernier, Philippe de Broca, Jean-Paul Rappenau oder Louis Malle. Einem breiten Publikum bekannt wurde der mit zwei Césars geehrte Akteur 1967 mit Yves Roberts "Alexander, der Lebenskünstler". 1973 drehte er unter der Regie von Marco Ferreri den Skandalfilm "Das große Fressen", der gleichzeitig auch Noirets Abkehr von seinem Image des harmlosen Burschen bedeutete. Filmgeschichte schrieb Noiret, der sich am liebsten mit Fliege, roten Hosenträgern und einem Panamahut zeigte, 1994 auch mit seiner Rolle als Pablo Neruda in "Der Postmann". Einer seiner schönsten Auftritte hatte der im November 2006 verstorbene Schauspieler als alter Kinobesitzer in "Cinema Paradiso".

Eine Filmkritik sowie weitere Infos zu "Das große Fressen" finden Sie hier.


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